Er-Nährung, oder der Weg zur Leichtigkeit im Körper. Und Dann?Was soll das?

„Was soll das denn, was für ein Spruch, ich dachte immer Ernährung muss gesund sein und satt machen! Oder?Vielleicht auch noch moralisch vertretbar sein.“

Tja, lange nichts mehr geschrieben, lange abgeschaltet gewesen , weggeschaltet. Jetzt aber, hier und jetzt! Fühlt sich richtig gut an.

„Was denn? Gelaber? Oder echt?“

Nein ehrlich, als mein wahrer Freund einmal sagte : „Es gibt nur ein gutes Essen, dass ist das, was Dich leicht macht, nicht schwer, einfach leicht.“

Damals habe ich gar nichts kapiert, einfach gar nichts und er meinte auch noch: „ In Dir ist zu viel wirre Energie, die Dich hindert.“ Da bekam ich richtig schlechte Laune, ja so richtig angepisst war ich da. Was sollte denn das?

Viele, viele schmerzhafte Pfade des Essens später ließen diese mich wenigstens erahnen , was er so meinte und in mir sah. Auch Essen kann eine Droge sein. Deine ganzen Dinge, die Du unter Deine Haut läßt. Genau da haben die Ayurvda- Menschen recht. Du musst alles verdauen, verdammt noch mal , Alles! Wirklich Alles!

Egal was Du siehst, fühlst, spürst, trinkst und isst, alles muss durch Deinen inneren Stoffwechsel. In Dein Blut und durch Deine Organe in die Zellen, es wird Deins.

Es gilt immer: zu viel ist zu viel, egal an was!

„O.k., alles soweit zu verstehen, doch was heißt das konkret? Muss ich jetzt weniger essen?“

Nein , Du musst nur ins Achten kommen, einen Deiner leichteren Sinne, Deiner weniger stofflichen Sinne. Du musst Achten können und auch im Achten bleiben. Eine Sache , die mir schwer fällt, verdammt schwer! Ehrlich, ehrlich. Das Achten ist Deine Kraft der Leber auf der Ebene Deines Körpers, der Ebene der8-der Kraft, mit der Zahlenlehre zusammen. Glaub mir, es ist sogar erfahrbar , was ich hier gerade so scheinbar fasel. Es ist die pure Schönheit des Körpers! Erfahrbar in einer Form der Meditation. Dazu ein anderes mal mehr.

„ Du kommst immer mit solch eigenartigen Dinge, sag doch mal konkret, also ich achte jetzt, achte auf den Körper? Achte darauf, ob sich mein Gefühl nach dem Essen leicht anfühlt , oder schwer. Richtig?“

Ja , genau in dieser Art. Essen ,was Dir nicht gut tut, was Dich schwer macht, kann Dich zerlegen, wirklich ganz und gar fertig machen, Deinen Körper zerstören! Dich langsam töten, zu mindestens Deinen Körper! Wirklich wahr.

Es gab Wochen, da habe ich riesige Mengen Fleisch gegessen, in allen Formen. Kaum was anderes. Das Fleisch machte mich agressiv in meinen Launen. Erst wurde ich davon ganz schwer und am zweiten Tag kam die Energie wieder. Meine Gelenke fingen an zu schmerzen. Mein Schweiß stank.

Ich dachte, ich sterbe, ich hatte richtig Schmerzen im ganzen Körper. Eines Nachts bekam ich Herzrasen und Flattern und dachte das war es, mein bester Freund, mein Körper wird mich jetzt verlassen.

Doch offensichtlich Glück gehabt.

Das gleiche mit Kaffee, wochenlang nur starken Kaffee, ca. ein Liter pro Tag. Kaum Wasser, kein andere Flüssigkeit. Irgendwie verfiel mein Körper in ein Notprogramm, ich war gar nicht mehr klar im Denken und ich fühlte mich vollkommen schlapp.

Ähnlich erging es mir mit großen Mengen an Kohlenhydraten, Brot, Nudeln und volle Dröhnung an Zucker aus Süßigkeiten, noch dazu Kartoffeln und sonst nichts.

Ganz extrem schmerzhaft wurde es in diesen Wochen für meine Leber, die drückte und schmerzte.Der Zuckerentzug zeigte sich schon am Morgen, mir war mulmig und schwindelig, ich hatte volle Lust auf Zucker! Ganz eigen. Musste immer wieder und immer mehr Zucker/Kohlenhydrate essen. Satt wurde ich nicht wirklich. Zucker bis ich fast erbrechen musste. Beim Reduzieren hatte ich voll schlechte Launen und Entzug.

So suchte ich weiter.

„Na, siehst Du, was ich doch sagte, Essen muss gesund sein, wusste ich es doch, gesunde Mischkost eben, mit viel Gemüse. Oder?“

Tja, dachte ich auch, aß dann viel Gemüse, ohne Kohlenhydrate. Am besten wohl roh, wegen der Vitamine und Mineralien dachte ich. Eine Menge an Gemüse auch gekocht. Doch satt machte mich diese Rohkost gar nicht. War alles Kulturgemüse, was es halt so in der Saison aus der Gegend gibt. Aber auch Linsen und Bio-Tofu waren dabei. Füllte mich nicht aus, stillte nicht meine Lust. Schmeckte super, manchmal mit fremden Gewürzen, dann war es lecker exotisch. Doch die Rohkost machte mich fertig. Hatte das Gefühl mir wird Energie geraubt. Ich wurde schwerer und schwerer im Gefühl, körperlich nahm ich aber ab. Rohkost lag mir wie Beton im Magen. Die Kohlsachen waren mir mit oder auch ohne Kräuter eine echte Foltertour durch meine Gedärme. Auch Linsen lagen schwer. Tofu war super lecker, aber auch ein Betongefühl im Gedärm.

Also war Vegan-vegetarisch auch nicht meine Richtung, als Rohkost noch weniger. Als junger Erwachsener, so mit 25 Jahren war das alles kein Problem, doch jetzt eher Horror.

„Mensch , was soll das denn werden? Gemüse ist doch voll gesund, fünf am Tag und mehr. Was gibt es da zu nörgeln? Scheint mir , als wüsstest Du selber nicht, was Dir Leichtigkeit im Körper schenkt und Dich dabei auch noch satt macht! Oder?“

Tja, da hast Du schon ein wenig Recht. Doch ich hörte nicht auf Essen auszuprobieren. Ein Freund von mir hat mir mal ein Lexikon über Wildkräuter/Wildgemüse geschenkt. Weil ich wissen wollte was draußen so wächst und essbar ist. Meine Eltern waren der Meinung, z.B.: „Löwenzahn ist für Menschen giftig, da ist ein weißer Saft in den Blättern!“ Also habe ich einiges ausprobiert. Immer mehr. Immer mehr!

Hab dann auch mal ein paar geführte Wildkräuterwanderungen mit anschließender Schlemmerrunde aus den Wildkräutern gemacht. Die dort gegessenen Wildkräutergerichte taten mir richtig gut.Doch im Alltag überwog diese allgegenwärtige Mischkostgewohnheit in mir. Dann kamen die grünen Smoothies, gab es fast überall, auch in Bio. Also durchprobiert, zig Flaschen reingeschüttet. Auch selber welche geacht, anfänglich immer mit Obst Überwiegend lecker, außer die mit Schlangengurken, gar nicht meine Sorte. Doch bei den Wildkräutergerichten aus dem Wald und den Wiesen fühlte ich mich wahrlich genährt und satt. Die grünen gekauften Smoothies brachten das nicht.

Doch warum?

„ Genau, Smoothies sind doch super gesund, steht überall und sagen auch alle, voll Saft und voller Gemüse. Also was ist damit jetzt nicht mehr o.k. ? Voll nervig!“

Das habe ich mich auch gefragt, also mal mehr aufs Etikett geschaut, überwiegend waren die grünen Smoothies auch aus Zuchtgemüse und nur einige mit Wildkräutern, wie z.B. Löwenzahn oder Brennnessel. Doch was ist daran der Unterschied Grün ist doch Grün? Oder? Da war dann so ein Osho-Buch-Titel: „Lebe wild und gefährlich“. Genau Wildkräuter! Nicht Zuchtkräuter. Die Kräuter in den Flaschen waren aus gezieltem Monokulturanbau, also nicht im wilden Verband mit anderen Kräutern und Pflanzen. Und wie waren die Kräuter aufbereitet worden? Bei meiner Recherche stieß ich dann noch auf Wildkräuter, sortenrein in Flaschen, im Reformhaus/Bioladen zu kaufen. Also Flaschen mit Löwenzahndirektsaft und Schafgarbensaft gekauft und rein damit , jeden Tag mehrere Portionen. Doch in meiner Erinnerung war der frische Löwenzahn und auch die Schafgarbe viel intensiver. Warum? Weil die von mir gesammelten wild gewachsen waren, in einem wilden Verband auf einer Wiese, im Wald oder in wilden Gärten. Die Idee des ursprünglichen Apotheker um 1850 waren super, frische Wildpflanzen geben Dir alles! Genau!

Doch heute werden sie auf dem Feld in Monokulturen gesetzt und geerntet und dann bedingt durch die Lebensmittelgesetzauflagen wird industriell gepresst und anschließend kurz pasteurisiert. Tja, dann wirkt eher die Substanz aus dem Kraut. Doch das Wilde und Lebendige und auch die grüne Farbe ist dann weg. Also liegt die Sache mit der Lebendigkeit und Leichtigkeit im Detail versteckt.

„Willst Du mir jetzt weis machen, dass Wildkräuter aus Wildsammlung leicht und fit und satt machen? Glaubst Du eigentlich, was Du gerade sagts?“

Ja! Ich kann es erleben und fühlen.Erfahrungsrealität im Körper, in meinem Körper! Habe dann ausgiebig Wildkräuter frisch gesammelt, volle Mischung, was gerade wuchs, selber gesammelt und anschließend nur mit Haushaltssoda in Leitungswasser gewaschen und mit einer mechanischen Handpresse von Lurch zu Saft gepresst. Dann wurde aus einem halben Stoffbeutel voller Wildpflanzen und Wildblättern von Sträuchern und Bäumen ein gutes 0.1 L Glas Saft. Nur? Wenn ich diese Menge direkt getrunken habe, tiefgrün und voller Duft der Pflanzen, voller Geschmack, machte mich das leicht und satt, ganz und gar erfüllte mich dieses grüne Gold. Unglaublich schön! Das erste Mal im Leben!Dieser Direktsaft aus grünen Wildpflanzen ist und war ein Rausch , eine Offenbarung! Eine wirkliche Geschmacksexplosion. Doch die Menschen, die ihn auch versuchten und bisher keine großen Mengen an Wildkräutern zu sich genommen hatten bekamen eher einen Geschmacksschock, zu bitter, zu intensiv und zu ungewohnt. Wie ein Hammer im Körper. Selbst mit einem halben frisch reingepressten Apfel ging es nicht.

„Jetzt geht es los, ein halbes Glas mit grünem Saft, da soll jetzt alles drin sein, was mich satt macht und vollkommen nährt? Dass soll gut sein und ausreichen? Mensch ich muss den ganzen Tag voll klotzen, richtig körperlich arbeiten. Da brauche ich was Echtes! Doch wenn ich es nicht rein bekomme, weil es so bitter ist, dann verzichte ich. Oder was geht sanfter?“

Die Entsaftung von den Wildkräutern geht auch mit einem guten und starken Standmixer. Doch wurde anfänglich mein Saft schnell bräunlich. Doch warum? Wildkräuter in Haushaltssodawasser waschen abtropfen und klar nachspülen . Ein leckeres Wasser rein in den Mixer. Wildkräuter rein und volle Pulle ca. 3min mixen. Abfiltern und das Wildkräuterwasser in dunklen Flaschen in den Kühlschrank stellen. Mit einer großen Menge an Eiswürfeln ins Mixer-Wasser, bevor die Wildkräuter reinkommen, schluckt das Eis die Energie aus dem Mixprozess und der Saft bleibt super grün.

Aus dem halben Stoffbeutel voller frischer Wildkräuter wurden dann ca. sechs Flaschen Wildkräutersaftwasserflaschen im Kühlschrank. Sehr mild, auch für meine Frau und nach fünf Tagen waren alle Flaschen leergetrunken. Geschmacklich angepasster wurde das grüne flüssige Gold der Wildkräuter durch Pfefferminzblätter und Zitronenverbeneblätter.

Somit trank ich auch wenigstens mal 1L am Tag. Tat richtig gut!Aber schwächer als das volle Konzentrat im 0,1L Glas.

Genau, meine Nahrung ist nicht die Nahrung aller. Was mir gut tut, muss nicht allen gut tun. So ist das mit dem Geschmack, der Verdauung, alles sehr intim und persönlich. Ergänz doch Deine Ernährung, probier doch jeden Tag so eine Portion grünes flüssiges Gold. Frischen voll grünen Wildpflanzensaft. Deine Zellen werden strahlen vor Freude! Ehrlich, ganz basisch dieser Saft und voller Mineralien, Proteine, voller Vitalität. Einfach ausprobieren und achten, was in Deinem Körper passiert. Anwesend sein und schauen.

Ein anderer Freund sagte mal: „Michael, Du kannst nur wirklich achten was Dir gut tut, wenn Du Dir den Raum dazu lässt und einfach Dein Ding mit dem Essen machst.“

So soll es sein!

Was mir sichtbar und spürbar Leichtigkeit im Körper schenkt ist gekochter Reis, mit einer Portion Gemüse. Mit Gewürzen ist es absolut abwechslungsreich. Gedämpftes Gemüse. Obst, am Besten in der Pfanne gewärmt , mit Butter und Honig! Eine reisige Portion grüner Saft, als Wildpflanzenwasser oder als Wildpflanzenpresskonzentrat. Besser kein Fleisch, egal ob Wild, Bio-Fleisch, geht einfach bei mir gerade nicht, schmeckt mir, aber macht mich fertig, restlos. Ein, zwei Tassen Kaffe gehen auch. Jeden Tag kalte Waschlappenwaschung am Morgen. Ein wenig Pilates , Tai-Chi und Bewegungsfreestyle-Freeflow. Natur pur, allein, Stille. Meditation und Musik. Gezielt und bewusst Begegnung mit anderen Menschen. So isst es bei mir, so kann Harmonie in meinem Körper kommen und bleiben.

Iss also, was Dir bekommt. Du wirst lernen zu achten , in dem Du einmal achtest, wie es sich anfühlt, wenn Du isst, was Du isst. Leichtigkeit oder Schwere? Du wirst es erfahren und dann wissen. Du wirst achten, wenn Du Lust dazu hast, können kannst Du es schon.

Viel Spaß beim Ausprobieren, beim Kennenlernen Deines Körpers und Deiner Kräfte und der Vielfalt des Essens. Finde Deine Nahrung in Achtsamkeit, schenke Dir Harmonie und Kraft.

Es ist an der Zeit raus zu gehen, raus, unter die Menschen, Einsiedelei ist nur eine Phase.

Darum ist es an der Zeit mal ein Frühjahrsfasten zu zelebrieren, mit vielen anderen Menschen. Mit Achten, mit innerer Einkehr, mit Wildkräutersammeln, mit sich sammeln, um bewusst ein Teil der Gesamtheit zu werden. Durch die eigeneklare Kraf, durch klares Bewusstsein und pures Achten.Für den Moment, für den einen Moment.Mit Stille, Weite, Leichtigkeit und Lust. Mit Bewegungsformen aus verschiedenen Yoga-Richtungen aus Tai-Chi und in freier Natur.

Wow, das ist so schön, darin ist schon alles!

Dazu später mehr, aber fühle Dich jetzt schon eingeladen.

Das nächste Mal vielleicht etwas über leckeres Wasser und Salz, oder Atem. Mal schauen. Bis später.Oder über einige Wildkräuter, übers Sammeln und Erkennen.

Viel Spaß Ihr alle dort draußen mit den Wildkräutern und dem Achten, mit dem Zugang zu Eurem Körper. Der Körper ist ein gigantischer Verstärker.

Rein ins Lebens-Vergnügen, raus aus dem Grauen, feier Dein Fest, Lebenslust reinlassen, aber jetzt!

Mal raus mit den Spaßbremen des Lebens und rein mit der eigenen Lebenslust

Mal raus mit den Spaßbremen des Lebens und rein mit der eigenen Lebenslust

Hallo an alle Menschen nach Weihnachten,

geschädigt oder erfreut durch Weihnacht, oder Alles egal?

Wie auch immer, schön, dass Ihr da seit.

Die Startsequenz, oder der innere Monolog:

Welch ein Thema soll das denn jetzt werden, wieder so ein denk positiv? Nö, auf gar keinen Fall, das sollen mal die anderen machen. Eher wird das hier ein eigenes Reinschauen und ein endlich anfangen zu leben. Spinnt der jetzt ganz, über Weihnachten wohl komplett zum Esoteriker geworden. Nee, auf gar keinen Fall, mal intensiver hingeschaut, wie Menschen feiern, oder was da so geht.

„Was brauchen wir denn noch alles für das Erleben der Lebenslust?“

Jetzt kommt der Text den wir auch alle gut kennen, auch ich:                                 Was noch fehlt ist nur noch ein wenig mehr Vorbereitung, ein wenig mehr Theorie, oder auch Praxis. Einen finden, der einem sagt wie es wirklich geht. Dann noch Geld ansammeln und den Raum vorbereiten. Bis zur Rente wird es wohl klappen und im Übrigen: „Mit 66 Jahren fängt das Leben erst richtig an!“

Kennt Ihr das, so oder so? Wisst Ihr was ich meine?

Und jetzt!?

Geht mir selber ja auch so, wirklich und echt! Doch langsam kann man seine eigenen Spaßbremsen ja mal betrachten, auch wenn ich nicht immer alle entfernen kann. Wir haben schon alles,was wir zum Leben brauchen, für unser Leben, für dieses!

Was können wir so in unserer Welt an Lebensfreude / Lebenslust erfahren und sehen?

Wenn Ihr mal jetzt in der Übergangszeit zwischen den Jahren so die Menschen anschaut, seht Ihr dann Glück, Harmonie, Freude, Glanz in den Augen oder lebendige Lebensfreude? Sehe ich eher nicht, eher erschöpfte Gesichter, erschöpft von Weihnacht?! Vielleicht lag es am Puter, Kuchen, Klöße, Sahnesoße, Sahnepudding, Eis mit Kirschen, Stollen, Keksen und guten Rotwein?!

Woran und wieso auch immer, wie wird Lebenslust denn jetzt lebendig im Leben?

Aber jetzt zurück zur Lebenslust, was soll das sein? Nicht theoretisch sondern praktisch im Körper erfahrbar ist der Ansatz!!!

Habt Ihr irgendeine Lieblingsmusik, Song, ob Pop, Klassik, oder was auch immer? Besser aber nicht in Moll, dieser dunklen Tonart, die fühlt sich so traurig, getragen und schwer an, macht Sie dann auch, besser für Trauerdinge.

Als Beispiel mal das Lied: Taio Cruz feat. Kylie: Higher

http://www.youtube.com/watch?v=XVizAB9twFY

Wenn Ihr so einen Song hört und Ihn nicht gleich wieder auf Textqualität untersucht, sondern wirken lasst, mal den Körper dazu bewegt, tanzt, oder nur mal mit den Beinen im Takt mitwippt, ja dann kann sie kommen! Spürt Ihr , was ich meine? Dann ladet Ihr Eure Lebenslust ein, macht sie lebendig im Körper.

Macht Ihr auch was mit Eurem Körper?Wippt Ihr mit den Beinen, oder tanzt Ihr? Wirklich mal versuchen, habt Ihr doch schon als Kind, einfach hüpfen und machen, ohne Sinn und Verstand, ohne Denken und Theorie.

Zum Schluss

Wir arbeiten das Leben irgendwie ab, aber genießen es zu selten und Lebenslust, eher selten oder? Lebenslast kennen da schon mehr Menschen und intensiver.

Eure Lebenslust müsst Ihr Euch nicht durch positives Denken herbeireden, sondern erfahrbar machen, als Realität im Körper.

Dazu klappt es prima mit lebendiger Musik, mit Musik, die Euch voll antörnt, mitreißt! Dann kommt der Rausch und die Lebenslust ist lebendig. Kann man auch beim Putzen und beim Kochen, oder beim Küssen haben. Ja beim Küssen geht es genauso, wenn man fallen kann und …

Deshalb mein Wunsch für 2012 für Euch alle da draußen, von ganzem Herzen, aber so volle Kanne, wie es nur geht:

Holt Eure Lebenslust mal wieder lebendig rein in den Körper, gebt mal richtig Gas in Eurem Körper. Lebenslust, Lust am und im Leben. Ob durch Küsse, Tanzen, … egal was holt Sie in den Körper. Dafür ist der Körper wohl auch da.

Viel Lebenslust, werde ich zu Sylvester mit Tanzen, Singen und… mal wieder probieren und hemmungslos einladen.

So soll´s sein.

Michael

Lebenslust oder Lebensfrust, oder kann jeder wahres Glück im Leben leben?

Hallo zusammen,

gerade Lebenslust oder Lebensfrust im Körper, wo seid Ihr gerade auf Eurer Gefühlsskala? Was ist Euer Lebensgefühl? Seid Ihr glücklich?

Doch was ist Lebenslust, gibt es Lebenslust und wenn ja, wo kann ich die eigene Lebenslust wahrnehmen? Ergibt sich aus Lebenslust dann Glück?

Ist die Lebenslust das Mittel für die ewige eine Suche nach Glück, ein ewiger unerfüllter Zustand, oder eine abhängige und sich ewig ändernde Leitgröße?

Warum tut Ihr Dinge, wonach strebt Ihr?

Was sagt denn so unsere Geschichte dazu? Lust ist vom Menschen ein Fühlbares, ein Etwas, was den Menschen leicht macht, ein inneres und äußeres Lächeln gibt, das man dann Glück nennt.

Viele Philosophen haben sich mit dem Glück beschäftigt, wie z.B. Aristippos von Kyrene (Link nach Wikipedia) ca. viertes Jahrhundert v.Chr.,ein Schüler von Sokrates.  Aristippos gründete die Schule des Hedonismus, welche das Streben des Menchen nach Glück zum zentralen Punkt erhob und auf der anderen Seite die Vermeidung von Schmerz im Leben beinhaltet. Epikur führte diese Lust-Gedanken-Schule weiter fort und gründete die Schule der Epikuräer. Aber auch im Mittelalter wurde das Streben nach Glück weiter fortgeführt, z.B. durch Augustinus von Hippo (Link nach Wikipedia), der aber den Glücksgedanken weiterführt und in der Vereinigung mit Gott als unabhängige Glückseligkeit definiert. Dann kam noch Kant und führte in seiner Philosophie das Glück als zentralen Begriff weiter, aber an Moral/Ethik geknüpft.

Doch all dieses Papier, Gedankenkonstrukte, „verstaubte“ Geschichte und Geschichten. Was ist Eure Meinung, Euer Empfinden?

Meiner Meinung und Erfahrung nach schadet Wissen nicht, kann aber hindern, die eigene Lebenserfahrung als die einzig wahre Welt zu erkennen.

Wie meine ich das?

Das Leben hat uns alles gegeben, einen Körper, unser Sinne, sogar die Möglichkeit zur Wahrnehmung! Alles, was wir wirklich erleben und das ist wahnsinnig viel, gibt uns die Möglichkeit zu fühlen und unser Glück können wir fühlen! Schmerz und Traurigkeit / Unglück ist die Kehrseite des Glücks, auch diese können wir fühlen. Fühlen meine ich hier sehr vielfältig, nicht nur physisch/körperlich, sondern auch emotional, „seelisch“, und noch ganz anders, also als ziemlich komplexes Gefühl.

Das Beispiel Liebe kennen wahrscheinlich alle, oder?

In der Liebe gibt es Verliebtsein, totales Glück, Rausch der Hormone und dann auch noch Liebesschmerz, wenn man den oder das Geliebte nicht sehen kann. Um den Zustand des Glücks wieder zu erreichen sind wir dann oft bereit irrwitzige und fast wahnsinnige Taten und Opfer zu bringen. Unsere Triebkraft und hiermit meine ich Antriebskraft/Motivation ist Lust, Lust auf lieben und geliebt sein. Lust auf Glück, um die Trennung, d.h. den Schmerz, das Liebesleid zu überwinden. Lust bedeutet einen Mangel zu beheben und zwar durch Taten! Nichts im Leben ändert sich durch gute Vorsätze. Volksspruch: „Es gibt nichts Gutes außer man tut es!“

Doch Glück und Unglück/Schmerz sind die beiden Seiten einer Münze, in der Dualität des Lebens bedingend, Schmerz ist Rausch und Glücksempfinden ist Rausch! Doch irgendwie wollen wir Menschen nur den Glücksrausch akzeptieren.

Doch was soll dann Glück sein?

Also, bei der Liebe ist Glück verliebt sein und geliebt werden, Liebesschmerz/Liebeskummer ist Streit und nicht geliebt werden, Enttäuschung erfahren, eine wichtige Erfahrung! Doch dazu später. Doch diese Dinge scheinen so eine Art Abhängigkeit zu sein, so bedingend. Nur wenn ich Liebe durch andere erfahre, bin ich glücklich, nur wenn ich ein tolles Auto habe, ein Monstergehalt, ein Haus in der Toskana, Schuhe von…

Somit hilft Euch Eure Lebenslust/Motivation und Euer Fühlen Dinge zu erreichen. Als Beispiel: Mangel an Liebe, als Schmerz, schaftt Lust/Antrieb/Kraft nach Liebe der Menschen zu streben, Dinge zu tun, um dann Glück im Geliebtwerden zu fühlen. Die Taten, um Leibesschmerz in Liebesglück zu wandeln, die Münze zu wenden.

Doch in diesem Handeln besteht eine Abhängigkeit, Glücksstreben als Vermeidung von Schmerz!

Das kann man spüren, oder? Abhängigkeit, im Sinne von Glück als Kopplung mit etwas, nicht nur mit  Materie, sondern auch Kopplung mit Gefühlen. Kann das jeder von Euch fühlen und in seinem Leben als Erfahrung integrieren? Nur wenn mein Mann/meine Frau tut was ich meine, das er/sie tun müsste ist alles gut und ich bin glücklich!

Als Kind war es das Wunschfahrrad, das Aufgenommenwerden in die coole Gruppe Gleichaltriger, …

Doch es gibt noch das unmittelbare Glück, die Glückseligkeit!

Doch gibt es noch ein Drittes , ein Glück, was nicht abhängig ist von Irgendetwas, dann existiert keine Ursache für dieses Glück, aber auch nie die Möglichkeit darin zum Unglück/Leid/Schmerz.

Es gibt Glückseligkeit! Der Begriff Glückseligkeit gefällt mir, hierfür ist es auch unrelevant, ob man, oder wie man an das Göttliche glaubt, denn Glückseligkeit ist ein besonderes eigenes Empfinden. Habt Ihr schon mal irgendwo gesessen und das Licht wird so eigenartig, so schön im Empfinden, objektiv ändert sich nichts, aber subjektiv kriegt man so ein wohliges Gefühl. Es ist so wie etwas verstanden zu haben, aber da ist nichts, was es zu verstehen gibt. So eine Art Leichtigkeit, so stiller innerer Frieden. Draußen tobt das Leben, aber innen ist es ganz still. So in der Art fühlt es sich an, jeder empfindet es auf seine Art, empfindet das Leben unmittelbar. Für einen Augenblick, für den wahren Moment, bevor Ursache und Wirkung wieder zur bestimmenden Wirklichkeit werden.

Dieses wahre Glück, ungebunden, unbedingt, einfach als Geschenk, nicht erarbeitet, nicht verdient, nicht bewirkt, dies ist der wahre Augenblick.

Ich wünsche allen eine Vielzahl solcher Augenblick, bis diese Augenblicke zu einem Ewigen werden.

So ist das mit unserer Lust, Lust am Leben und der Suche nach Glück aus der Bedingung, um der endgültigen Glückseligkeit zu begegnen, im Lichte des eigenen Bewusstsein.

Dazu fällt mir die Sendung: Herr Rossie sucht das Glück!, TV-Sendung, s. Spot auf Youtube:

oder

Viel Spaß dabei!

Doch zum Bewusstsein demnächst mehr und dem Weg bewusst zu sein , zu werden und bewusst zu bleiben, denn das ist eine wirkliche Kunst.

Bis bald

Michael

Die eigene Suche und das Leben, oder was ist mein Ziel, was mache ich hier ?

So beginnt es immer wieder,

es war einmal vor langer, langer Zeit…, da machte sich der Sohn auf den Weg, um die Welt zu erfahren und 1000send Abenteuer zu erleben.

Was?! Welches Abenteuer, welches Aufmachen, wohin, hier ist doch schon alles, oder und wenn nicht,  musss ich einfach nur mehr … Was auch immer.

Doch sind wir angekommen, sind wir wirklich angekommen, oder suchen wir? Was auch immer.

Wer hat sich dies noch nie gefragt, wer hat noch nie inne gehalten, um einmal, wenigstens einmal zu fragen: „Wer bin ich und was mache ich hier, was soll das alles?“ Die Frage kommmt einfach so, oft in den dunkelnen Stunden eines Lebens, wenn es nicht mehr so läuft, wie geplant.

Meine Erfahrungsrealität ist, dass alle Menschen sich dieser Frage einmal stellen werden, wozu dies alles, was soll dieses „Leben“, meins und das all der anderen? Spätestens, wenn der Moment des Wechselns kommt, wenn das Siegel des Körpers mit der Seele wieder bricht, spätestens dann wird diese Frage kommen!

Doch haltet jetzt mal inne und stellt doch einmal laut, oder still diese Frage, richtet sie an Euch. Genug Mut? Ist ja keine schwierige Frage, oder?

Eine einfache Frage: „Was mache ich hier?“

Was kommt jetzt, was geschieht?

Was kommt Freude, Neugier, Ärger, Enttäuschung, Leere, gar eine Antwort, oder Wiederhall?

Von dieser Suche nach der Antwort sind die Bücher voll, Suche nach Sinn, die Suche nach dem wahren Kern. Suche nach der wahren Liebe, Suche nach dem Schatz, Suche nach Macht, Suche nach Freiheit, Suche nach Glück, Suche nach Erfüllung.

Jetzt, Achtung, jetzt kommt es, wonach sucht denn jeder von Euch? Wonach?Was ist Euer ganz persönliches, individuelles Ziel.

Ein Ziel ist die bewusste Ausrichtung auf etwas, was man durch sein Handeln erstrebt, erfahrren will!

„Aber es gibt gar kein Ziel im Leben, einfach nur das Leben, einfach nur durchs Leben reisen und …“ Auch das ist ein Ziel einfach reisen, durchs Leben. Könnt Ihr spüren wohin ich damit will, was ich gerade versuche zu lösen?

Also, wonach strebt jemand von Euch dort in der weiten Welt, wonach?

Nicht lügen, einfach mal inne halten und lauschen, auf den kurzen Wimpernschlag, was kommt als Echo, als Resonanz? Wie schmeckt die Antwort?

Manchmal erheben sich viele Stimmen im Körper, ich meine jetzt keine Spaltung der Persönlichkeit, sondern den Ausdruck der verscheidenen Aspekte in uns. Was wir dann als Emotionalität, Rationalität, oder was auch immer so kennen.

Einfach mal beobachten, aber nicht eingreifen, von wegen: „Das darf doch nicht wahr sein, so etwas darf ich nicht denken, …! Also nur beobachten.

Vielleicht gibt es die Antwort: “ Nach einem fetten Auto.“ oder „Nach Familienglück.“, „Nach Erfolg.“ oder …? Da gibt es wirklich kein Richtig und kein Falsch. Bei der Frage gibt es einfach nur hinhören und anwesend sein.

Was auf die einfache Frage: „Was mache ich hier?“ kommt,  ist immer Resonanz, der dann folgende Umgang mit der Resonanz  ist eher die Frage: Wie „klingt“ die Resonanz, harmonisch oder nicht!

Doch was bringt mir dieses Spiel, dieses Frage-Resonanz-Antwort-Spiel? Nichts!!! Gar nichts!!! Denn dies ist kein Deal, kein Handel: „Wenn Du die Frage richtig beantwortest, dann bekommst Du den Hauptpreis!“ Dennoch wird sich alles verändern und zwar wirklich alles! Echt, wirklich, ich schwöre!

Wie auch immer wir treten in Wechselwirkung zu anderen Dingen und erfahren dabei eine Resonanz, die sogar formend und verändernd sein kann. Aber dafür müssen wir irgendwie wach sein, anwesend.

Davon mehr in der nächsten Folge.

Bis dahin viel Spaß beim Frage-Resonanz-Antwort-Spiel und viele sonnige Tage.

Michael

Warum Esoterik, was soll Esoterik nützen, warum damit beschäftigen,oder alles nur Quatsch?!

Ein neues frisches Hallo an alle Menschen,

an die, die es mit Esoterik und die, die es ohne Esoterik durchs Leben…tja was nur?

Esoterik, ehrlich, was soll mir, Euch, wem auch immer das nur sagen.

Esoterik bedeutet wörtlich:„nach innen gewandt“, verborgen, kommt aus dem Altgriechisch esōterikós bedeutet innerlich.

Was ist damit denn gemeint? „Ich kenne zur inneren Anwendung, innere Organe…, aber nach innen gewandt, innerlich? Wer oder was soll sich denn nach innen wenden und dann wohin nach innen, zu wem? Den Organen?“

Genauso schaut es wohl aus, was soll in einem schon sein, Organe, Knochen, eben Materie, oder wie meinten das die alten Griechen?

Aber nicht nur die Griechen.

In allen Kulturen gab und gibt es eine Fragestellung die lautete und lautet: “ Woher komme ich, wer bin ich und wohin gehe ich?“

Für mich steht aus meiner Erfahrung fest, dass sich jeder Mensch im Leben das mindestens einmal fragt!

Doch jetzt kommt der Knaller, aufgepasst!

Der lautet: Wer oder was soll mir das beantworten?

Wer oder was und wo finde ich die Antworten, gibt es die überhaupt.

Ein islamischer Mystiker, Sufi, mit Namen Attar, hat mit seinem Werk : „Die Vogelgespräche“ ein wunderschönes Werk über das Mysterium des Lebens und dem Weg durch und im Leben geschrieben, ich liebe dieses Buch. Aber auch „Der Alchemist. Folge den Träumen“ von Paulo Coelho ist so ein Werk, ebenfalls wunderschön. Der Weg durchs Leben genau nach diesem Fragemuster: Woher komme ich, wer bin ich und wohin gehe ich?

Was will ich damit bloß sagen, Werbung für Bücher, nein nicht wirklich, Werbung  fürs Lesen, ja, warum auch nicht, aber wirklich es ist wirklich ein Weg durchs Leben und im Leben, für jeden und zwar individuell, auch wenn man ein Teil der Gemeinschaft ist!

Wirklich, echt und ehrlich, die  Antworten schenkt das Leben, die Antworten auf die drei Fragen sind die Erfahrungen, die Lebenserfahrungs-Realitäten. Aus den Erfahrungen im Leben ergeben sich die Fragen und die Antworten!

„Was ist das für ein Blödsinn, das kann der doch nicht ernst meinen, jetzt weiß ich was Esoterik ist, Blödsinn!“

Nein, nein und nochmals nein! Ehrlich, man kann Dinge, wenn man sie kann!

„Noch so ein Esoterikspruch aus dem Bereich Kloweisheiten!“

Auch Nein. Also noch einmal, fest steht, irgendwann und irgendwo kommt die Frage: Woher komme ich, wer bin ich und wohin gehe ich? Also nicht Herr x und Frau Y sondern ich! Auch nicht die Gesellschaft in der wir leben, nicht die Erde, sondern ich.

Jetzt die Zweifler: „So was habe ich mich noch nie gefragt!“

Ich weiß, aber wann wirst Du die Kraft haben Dich endlich den Fragen zu stellen?

Aber nun zurück, wo finde ich die Antworten auf die Fragen?

Jetzt wird es richtig mächtig eigenartig! Nur bei mir und zwar beantworte ich diese Fragen mir selbst, die Antworten kommen von alleine!! Aber dafür muss ich bei mir sein, im Klartext, anwesend und lebendig, damit ich bei dem Lärm des Lebens und dem ganzen Feuerwerk in meinen Sinnen meine eigene Stimme überhaupt wahrnehmen kann, erhören kann! Jetzt könnte man natürlich sagen, ich muss nur den Lärm abstellen, meine Gedanken, die mich den ganzen Tag „ärgern“ und dann höre ich mich. Nein, das hatten wir doch schon, nicht wegmachen, sondern aufs Leben einlassen, die richtig inner Frequenz finden, eben sich selbst! Nur ein Bild, das Bild fühlen und nicht denken, wie bei Kunstgegenständen!

Also kann ich einfach in mich hineinhorchen!

Schon über dem Orakel von Delphi stand: „Erkenne Dich selbst!“

Somit ist das Erkennen und Hineinhorchen in einem Selbst der Weg nach innen gewandt! Also Esoterik!

Als Weg ist gemeint, Dein Weg nicht meiner, nicht vom Herrn X oder Frau Y! Deiner!!Dein Weg, Deine Stimme, innen, bei Dir, wo auch immer dieser Ort ist! Der heilige Gral? Spaß beiseite.

Wie auch immer der eigene Weg aussehen mag, der Begriff Esoterik steht somit als zu empfindenes Bildnis für etwas, was man in der Welt der Materie versucht zu beschreiben, aber pure Mystik ist. Und mit der Mystik ist das so ein Ding, mit dem wahren Erkennen, aber davon später mehr.

Leider ist aber im Laufe der Zeit aus einem sehr schönen Bild, dem Bild der Esoterik etwas geworden, was an Zauberei erinnert, an purer Unterhaltung und Heischerei. Leider.

Daher kann ich die Menschen verstehen, die Esoterik auf tiefste ablehnen, eben das, was sie heute sehen.

Aber kann man das Wahre jemals zerstören, indem man es verunstaltet. Von mir gibt es ein klares Nein, kann man nicht.

Daher mein Vorschlag, mit dem Herzen zu sehen, denn nur damit schaut man wirklich, frei nach Antoine de Saint-Exupéry.

Also mal aufmachen und losgehen, mal Mut haben, mal wieder neugierig auf sich Selbst sein!Frei nach dem Leitspruch: Woher komme ich, wer bin ich und wohin gehe ich?

Der Weg nach innen ist so ….Wie und was auch immer, bis dahin viel Spaß und Lust auf das Leben und der Softdrinkhersteller hat recht: „Nur Du bist Du!“

Bis dahin

Michael

Unsere rosarote Brille, oder getragen vom Segen der Illusion! Oder vom Fluch?

Ein Hallo an alle ,

einen Frühjahrsgruß an alle rosaroten Brillenträger/innen, auch an jene ohne Brille.

Tja, seit die Sonne so frühjährlich scheint, ist es jetzt wohl wieder Zeit für Sonnenbrillen, in den verschiedensten Formen, Farben und Größen erscheinen sie nun wieder in unserem Alltag. Mal sehr witzig, mal stylisch, mal eigenartig. So eine Sonnenbrille hilft uns das Grelle der Sonne angenehmer zu ertragen, hilft uns ohne Blinzeln das Tagesgeschehen klar zu beobachten. Doch ein wenig anders wirkt es schon das Bild der Welt, farblich verändert, etwas anders, weniger kontrastreich, aber angenehmer.

Doch manchmal trage ich eine weitere Brille, eher rosarot und zwar unabhängig von der Lichtintensität. Wer kennt sie nicht seine rosarote Brille. Oder? Noch nie aufgehabt oder noch nie in den Händen gehalten? Auch da existiert das Phänomen mit der Brille, alles erscheint weniger grell, angenehmer zu betrachten.

Was soll einem dieses Brillengeschreibe denn nun sagen?

Jetzt mal historischen Klartext!

Illusion, welch ein schönes Wort!

Die Illusion bei den großen Zauberen, ganze Illusionswelten, unterhaltsam, finde ich, auf jeden Fall erstaunenswert. Blumig und unterhaltsam, eben eine Show, getreu dem Motto: „Nichts ist, wie es scheint!“, so sagt der Volksmund.

Doch hergeleitet bedeutet das Wort Illusion: die Täuschung!

Oh jetzt verschwindet aber das Unterhaltsame, das Blumige, jetzt wird es bitter, vorbei mit Lustig, jetzt wird es ernst! Wer möchte schon getäuscht werden? Oder?

Im Ayur-Veda gibt es für die Illusion den Begriff Maya und bedeutet:

viel komplexer als in unserer Wortwelt bedeutet Maya im Sanskrit: dort ist Maya eine Göttin, die Göttin des Scheins, des Zaubers, die Göttin der äußeren Hülle. Ihre Symbole sind die sieben Farben des Regenbogens, Maya besitzt einen Schleier und ein Spinnennetz.

Aus dieser bildlichen Beschreibung von Maya, der Illusion, dem Anschein, dem Oberflächlichen wird ersichtlich, wie sehr Maya mit der Realität eins ist. Sie ist ein Teil der Realität.

Die Illusion ist ein Teil der Realität!

Die drei Symbole Mayas:

Schleier, 7 Regenbogenfarben und das Spinnennetz:

Durch den Schleier Mayas werden die Dinge verschleiert, unklar, weniger kontrastreich. So wie mit der Sonnenbrille. Mit den sieben Farben des Regenbogens wird unser Sehen bunt, lebendig und individuell. Einfach eine persönliche Wahrnehmung. Im Spinnennetz kann man sich verheddern, dort kann man kleben bleiben, verhaftet werden und sein.

Wenn nun Maya, die Illusion, die Täuschung ein Teil der Realität ist, dann ist sie unsere rosarote Brille! Täuschung klingt im Deutschen aber auch wirklich hart und unerbittlich. Die äußere Hülle ist doch ein Teil der Realität, der Wahrnehmung!

Dämmert es so langsam, kann man spüren wohin ich will, womit ich gerade spiele?

Illusion ist absolut natürlich, aber eben nicht alles!!!!


Somit ist die Sicht aus unserer rosaroten Brille auch nicht blöd, dumm, unnatürlich oder krank. Wir sollten aufhören uns die rosarote Brille als schlecht einzureden, denn:

Wenn wir uns der Sache mit der Hülle, dem äußeren Schein, dem Anblick der Dinge, der Illusion so ganz und gar angefreundet haben, dann können wir auf die Suche gehen, uns aufmachen.

Tja wonach denn? Nach dem Kern der Dinge, das was wir den wahren Kern nennen!

Das heißt im Klartext???

Wenn wir die Erfahrung des Anscheins, der Illusion, die Effekte der rosaroten Brille wahrnehmen können, dann können wir die rosarote Brille auch abziehen!

Dann erfahren wir zu differenzieren, zu unterscheiden.

Was, wie?

Ein Haus hat Mauern und Fenster, aber hinter den Mauern und Fenstern sind noch viele Dinge, die wir wahrnehmen können, wir müssen nur aufhören zu glauben, dass an der Mauer die Welt aufhört!

Daher ist die rosarote Brille weder ein Segen noch ein Fluch, sie ist ein Teil vom Ganzen und zwar das Äußere, die Hülle, der Anschein, die Illusion.

Nur wenn wir glauben, dass die Mauern das ganze Haus sind, dann verpassen wir was und zwar uns selbst und somit alles andere!

Daher liebe ich meine rosarote Brille, wann immer mir die Kraft fehlt das Grelle des Lichtes zu ertragen, dann macht sie Sinn, denn es schont mein Sehen.

Aber ich möchte die Dinge schon manchmal sehen, wie sie im Hellen sind, mit vollem Kontrast und hinter den Fenstern der Hauswand, ohne Mayas Schleier  und ohne im Spinnennetz zu kleben. Dann zieh ich die rosarote Brille ab und manchmal blendet mich dann das Licht und schmerzt erst einmal in meinen Augen und manches Mal scheint mir dann auch wieder Maya zu begegnen, weil ich total verwirrt bin und dann gar nichts mehr verstehe. Dann wieder rosarote Brille auf bis zum nächsten Mal.

Aber wie war das doch gleich ist sie (Maya?) zu stark, bist Du zu schwach, oder so….

Daher einen sonnigen weiteren Mai, mit vielen Sonnenbrillentagen.

Bis später

Michael

Von der Kraft der Entscheidung,die Entschlossenheit eine Entscheidung zu treffen!Oder von der Illusion zu wissen was dann kommt!

Hallo zusammen, hallo an alle Entscheider/innen,

ent-scheiden, enttrennen, wieder auf eine Stimme auf einen Weg führen?

Tja, ganz schön schwierig, oder sogar schwer und drückend, immer müssen wir uns entscheiden, oder andere sagen es uns wo es für und mit uns lang geht!?

Immer wieder aus vielen, oder mindestens zwei Dinge eins machen, uns für eins entscheiden und allen anderen Möglichkeiten eine Absage erteilen. Aus der Welt der Dualität wieder auf eins fokussieren, Eins in den Mittelpunkt rücken.

Wer kennt das nicht von uns, was und wie sollen wir nur entscheiden?

Woher stammt diese so scheinbar riesige Sorge, Sorge etwas Schlechterem den Vorrang zu geben, etwas auszuwählen, was uns schadet. Etwas zu entscheiden, was sich gar gegen uns richten könnte?

Wo drückt uns wirklich der Schuh der Entscheidung?

In jedem Moment entscheiden wir uns, wirklich, oftmals absolut unbewusst, schon unsere Sinneswahrnehmung und deren Verarbeitung ist ein Entscheidungsprozess, was wird uns ins Bewußtsein gelangen und was verschwindet im Nirvana der Sinneseindrücke?

Wer mag das nur entscheiden? Denn unsere bewusste Wahrnehmung ist doch der Ausgangspunkt für unser Weltbild, für unsere Erfahrungen, was landet da nicht alles im Sinneseindrucks-Nirvana und bleibt auf immer für uns verloren?Doch wer oder was entscheidet dort?

Selbst wenn uns diese Tatsache bewusst wird, dass wir schon auf Basis gefilterter Sinnes-Eindrücke handeln, macht es die Entscheidung und das Gefühl davor nicht angenehmer, oder?

Aber was ist es dann, was uns so schweirig erscheint uns manchmal richtig quält?

Wir suchen in unserem Lebenskonzept eher nach den optimalen Dingen, den kürzesten und einfachsten Weg Dinge zu erreichen, Ziele und Visionen zu realisieren.

Unser Denken gibt uns dann vor, dass dies mit Logik zu managen ist, das das Erreichen von Zielen mit purer Logik schaffbar ist und wer schlau genug ist, der kommt ungeschoren durchs Leben, der vermeidet Unglück, Misserfolg, eigentlich den Schmerz der Enttäuschung!

Natürlich gibt es Logik, ganz klar, sogar sehr wichtig für einen Teil unserer Wahrnehmung, Bauen von Häusern, Auto fahren, … Aber da gibt es doch noch mehr oder? Was ist mit Emotionen, schon gar nicht mehr so logisch, oder Geschmack?!

Doch was macht die Entscheidung aus?

1. Das, was hier wirklich klemmt ist die Sache mit der Illusion der Logik. Wir meinen und glauben, das wir abwägen können was geschieht, wenn wir dieses oder jenes tun, bzw. entscheiden. Wie mit dem Lotto, wir spielen, obwohl wir wissen, dass die Wahrscheinlichkeit absolut gegen Null geht 6 Richtige mit Zusatzzahl zu erreichen, aber wir sehen auch, andere Menschen gewinnen!

2. Der zweite Erschwerer ist die Erwartungshaltung unseres Egos, z.B. so muss ein perfekter Urlaub aussehen, so ein perfekter Mann, eine perfekte Frau sich verhalten. Doch wer kennt nicht diesen Spruch:“Erwartungen sind dazu da, dass sie enttäuscht werden!“ Ist was Wahres dran, oder?

3. Der nächste Gast, der uns das Entscheiden erschwert ist, das wir linear versuchen zu denken, getreu dem Motto: „Wenn ich dies tue, wird das geschehen!“ Kausalität, ja gibt es auch! Aber nicht wirklich, oder? Technisch in der Logik ja, aber emotional, lebendig? Ich weiß mal nicht, eher nicht, nein, gar nicht!

4. Jetzt wird es das 4-Eck mit dem vierten Erschwerer, fehlende Möglichkeit zum zeitlichen Rückblick. Was soll das denn nun für ein Quatsch sein? Nee, kein Quatsch! Was wir aus heutiger Sicht vielleicht als richtigen Schritt werten und empfinden können, war vielleicht bei der Entscheidung sehr schwierig und fast erdrückend. Als schmerzhaft krasses Beispiel: Die bewusste Trennung vom Partner. Es scheint vielleicht als verliere man alles, aber vielleicht trifft man den Menschen, auf den man schon 1000sende Leben wartet?

Eins steht fest liebe Entscheider und Entscheiderinnen, für eine Entscheidung brauche ich Kraft, Willen und Entschlossenheit, das zu tun, was mich zieht, wohin meine Sehnsucht mich zieht, egal warum!

Ich muss mich dem Zweifel und der Ungewissheit stellen und die Illusion aufgeben, das es den richtigen und schmerzfreien Weg durchs Leben gibt. Mut brauche ich, um im Mut zu lernen, was mein Leben ist, um meiner Berufung, dem Ruf meiner Sehnsucht zu folgen.

Ohne zu wissen was kommt, aber das stimmt nur halb, denn ahnen können wir schon. Ahnen, dass es, wie auch immer es aussehen mag, lebendiger wird unser Leben, dass wir näher zu uns finden.

In diesem Sinne wünsche ich allen den Mut Ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und selbst durchs Leben zu gehen, völlig frei!

Bis dann, im Sinne von Star Wars: „Möge die Macht mit Euch sein!“

Michael