Koerperharmonie's Blog

Gibt es Grenzen der Sinne oder was ist Erkennen und wozu soll Erkennen nützen? Meditation zum Erkennen! Mit Meditations-Übungen zur Klarheit!

5. Februar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Gibt es Grenzen der Sinne oder was ist Erkennen und wozu soll Erkennen nützen?

Ein Hallo an die Menschen dort draußen, freue mich über eine neue Episode zum Thema Meditation und deren Eigenarten.

Tja Spaß macht Sie schon die Meditation, wenn ich denn Lust habe, Lust habe?

Tja Lust auf eine Entdeckungsreise ohne Sinn und Ziel, einfach für Schön!

Aber wohin geht denn die Reise und wer reist denn da so und womit und …, lauter viele Fragen und je mehr Antworten wir erfahren, desto mehr Fragen scheinen zu kommen?!

Mit den Fragen ist das so wie mit einem Kreis, an den Rändern, dem Kreisumfang haben wir Kontakt, zu uns, zu Euch, zu was auch immer und wenn wir dann wachsen, durch das Leben selbst, werden wir immer größer, der Kreis dehnt sich aus. Doch wenn er sich ausdehnt, wird auch der Umfang größer und damit auch die Anzahl der Kontaktpunkte zur Welt! Dies ist nur ein Bild, eins von vielen, eine Art der Erfahrungsrealität.

Nun sind wir schon mal auf dem Umfang unseres Kreises, so zum Wahrnehmen, so zum Fragen, um zu erfahren? Oder Erkennen?

Was wir alle an Bord haben sind auf jeden Fall unsere Sinne, so können wir in Kontakt treten, mit dem Leben, den Anderen, mit uns, mit…

Mit der Anzahl der Sinne ist das dann schon schwierig, wieviele haben wir denn so?

Klar 5 an der Zahl, oder? : “Die Wahrnehmung des Mensch passiert über seine 5 Sinne. Diese sind visuell (sehen), auditiv (hören), kinästhetisch (fühlen), olfaktorisch (riechen) und gustatorisch (schmecken). “

Wirklich klare 5? 5 Sinne, was ist denn mit der Wahrnehmung von Zeit, mit der Wahrnehmung von Schmerz, von Glück, von Trauer, von Ahnung,Wahrnehmung vom Körper im Raum?

Da bin ich mir sehr sicher, es gibt nicht nur 5! Aus meiner Wahrnehmungsrealität gibt es viele Sinne, wieviele, tja das ist dann eine Frage, aber eine die so ganz und gar egal ist, einfach wie alle anderen Fragen auch, oder?

Doch nochmal, eins steht fest, mit den Sinnen nehmen wir wahr! Nehmen wir alles wahr, gleichzeitig, aber scheinbar unterschiedlich in der Dominanz der Sinne, die wir zulassen oder beinflussen.

Wenn unsere Sinnes-Wahrnehmungen dann auf unsere Kräfte im Körper stoßen, auf die Felder der Gedanken, des Denkens, des Ahnens,… So ergibt sich dann eine Gesamtheit der Empfindung, eine Art Gesamteindruck, etwas ganz Komplexes, etwas Besonderes. Mehr als nur die Summe der Einzel-Sinnes-Wahrnehmungen. Eine Harmonie, ein Klang-Bild, soetwas, wie beim Konzert. Jedes Instrument spielt schon für sich und klingt auch anders, doch da ist noch soetwas, wie die Melodie, das Thema und dann noch etwas ganz Individuelles, was durch alle Instrumente und den Dirigenten und auch die Umgebung geformt wird, wie ein Wiederhall, dieses Unbeschreibliche, dieses Namenlose, ein Durchdringen, eine Gesamtheit, ein Erkennen, von etwas ganz Kraftvollem! Einfach ein Erkennen! Dies kann kein einzelner Sinn und auch die Summe der Sinne nicht offenbaren. Unsere Sinne sind spezialisiert, sie sind besondere Antennen, für ganz spezielle Frequenzen! Sie sind auf ihre Art und Weise festgelegt, begrenzt!

Es offenbart sich selbst das Erkennen!

Ansatz zur spielerischen Umsetzung und zum Ausprobieren des Weges des Erkennen:

Wenn wir mit unseren Sinnen, wieviele auch immer, bewußt und achtsam uns auf etwas ausrichten, ohne dabei den Hintergrund auszublenden, aber auch ohne uns punktförmig auf ein Objekt zu fokussieren. Also so etwas wie Schauen aber unscharf, ins Leere, tja dann ereignet sich etwas ganz Eigenes, eine Sinnes-Wahrnehmungs-Sinfonie in der Stille eröffnet einen???, was ist es denn, finde kein Bild. Etwas ohne Raum, ohne Zeit, aber voller Wahrnehmungs-Klarheit, dann fühlen wir, dann sehen wir, dann hören wir,… wenn wir es dann schaffen unfokussiert achtsam zu bleiben, ohne vor den Kräften wegzulaufen, ohne unsere Klarheit zu verlieren, ohne von den Gefühlen überrollt zu werden, weder Angst, noch Freudentaumel, dann kann Erkennen sich offenbaren!

Dort wo die Sinne ihre Grenzen haben, dort wo wir es schaffen, wo es sich ermöglicht mit unserer Kraft diese Grenzen von Raum und Zeit zu überwinden, wo das Einzelne zum Ganzen Einen wird, dort offenbart sich das Erkennen, dort offenbart sich uns das Erkennen und es ist namenlos!Unbeschreiblich, aber erfahrbar!!!! Ein Wunder?!

Aber wozu das Ganze, wozu Erkennen?!!! Tja, weißt Du, das wird sich dann offenbaren, es ist einfach wie mit der Meditation, wozu sie dient, taugt, nützt? Zu nichts!! Eine wunderschöne unendliche Art von Nutzlosigkeit von purem Leben! Für nichts und ganz und gar für alle, ohne Ausnahme, für Nichts, nicht mal fürs Erkennen.


Noch ein paar “Übungen”, “Tricks”, “Gehhilfen” zum Thema Klarheit und Kraft:

1. Kerzen schauen! Trataka genannt, aber in abgewandelter Form!

Schauen in eine brennende Kerze,

Achtung offenes Feuer, nie ohne Aufsicht, sicheren Ort, ohne Brandgefahr, nicht für Kinder, aufpassen,auf eigene Gefahr…!

Stufe 1 :Schaue in die Kerzenflamme, sei dabei entspannt, aber richte Deinen Blick auf die Flamme. Halte Deine Augen offen und zwinker nicht, einfach versuchen, die Augen werden tränen! Mit der Zeit geht das aber immer besser, einfach üben!

Stufe 2: Nehme Dich und alle Dinge in Dir wahr, ohne dabei nach innen zu fokussieren, mache es parallel, Kerzen schauen/starren und in Dich hineinempfinden. Dies ist schon eine Meditation in der Meditation!

Stufe 3: Beginne die Kerzenflamme zu fokussiern, in Dich hineinfühlen und dann beginne den Blick zu entspannen, ohne zu zwinkern. Du stellst einfach auf Unschärfe, als ziehst Du Deinen Blick etwas von der Flamme zurück oder schaust durch die Flamme hindurch.

Stufe 4: Werde zum Beobachter aller Dinge, aller Ereignisse, ohne Dich im inneren der Sinne und Gefühle zu verlieren, ohne das Bild der Flamme zu verlieren, ohne abzudriften, ohne viel Augenzwinkern.Bleib achtsam und klar!

Eine mächtige Meditation, immer wieder neu und anders, immer kraftvoller.

Viel Spaß beim Durchschreiten der Sinnes-Räume, beim Wahrnehmen aller Sinnes-Eindrücke, auf dem Weg zum Erkennen!

Freue mich im Besonderen über Rückmeldungen zur Übung.

Flimmernde Grüße mit tränenden Kerzen-Starr-Augen.

Michael


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Neugier und Lust, oder der Blick ins eigene zukünftige Leben, der Lauf der Zeit! Der Traum der Zukunft.

15. Januar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Hallo an alle Menschen im Jahr 2010,

wie hat das Jahr 2010 begonnen, was wird es wohl bringen, wie sieht die Zukunft des Einzelnen wohl aus, was kommt auf mich, auf den Einzelnen zu?

Auch Lust zu erfahren was auf einen so zukommt, ein wenig durch die Türe schon ins Morgen blicken wollen?

Die Menschheit hat schon seit Urzeiten interessiert, was wohl Morgen geschehen wird. Neugier auf das Morgige. Was wird mir wiederfahren, wohin führt der jetzige Weg?

Historisch gesehen gibt es diesen Wunsch wahrscheinlich solange, wie es den Menschen gibt.

Begonnen hat soetwas mit Naturbeobachtungen und deren versuchsweise Vorhersagbarkeit, wann beginnt der Winter, wann kommt das nächste Nilhochwasser?

Doch dann ging es auch um persönliche Dinge, die nicht die Gesamtheit der Natur betrafen, sondern mehr oder weniger den Einzelnen.

Namen für das Procedere gibt es viele zukunftsorientiertes Hellsehen, Wahrsagen, Orakeln, Befragen der Ahnen, Runenbefragung, Traumreisen, die Reise durchs Leben, Befragen der “Götter”,etc. …

Doch was unterscheidet diese Rituale, diese Techniken?

Manche Rituale, die der Orakel, sind ortsgebunden, an bestimmte “Kraftorte” gekoppelt, werden dort von Menschen, meist Priester, oder sonstige Verbundene zur “göttlichen Ebene” als Ritual ausgeführt. Bekannt ist bei uns in Europa das ehemalige Orakel von Delphi, oder auch das Orakel Dydima, oder Memphis in Ägypten.

Zukunftsorientiertes Hellsehen ist absolut personengebunden und dort tritt allein das Medium in Kontakt mit den Kräften und Wesenheiten der Zeit, um aus der Zukunft Dinge zu erfahren.

Traumreisen und Reisen durchs Leben in die Zukunft, geschehen im Kräftefeld des Fragenden, entweder durch einen Aussenstehenden, wie einen Schamanen, oder Ähnliches induziert. Oder es geschieht manchmal spontan, ohne eigenes Hinzutun, es offenbart sich.

Auch Gegenstände eignen sich als Medium, wie z.B. Runen, Knochen, aber auch Karten, wie z.B. Tarot. Diese werden dann “gelegt”, “geworfen”, wie auch immer in eine betimmte räumliche Konstellation gebracht und dann gedeutet.

Aber auch Träume, ich meine jetzt keine psychologische Deutung, können eine Vorschau in der Zeit erlauben. Hier geht es darum Träume zu erfahren! Was meine ich damit?

Träume haben verschiedene Ebenen, Sie leben überweigend durch Bilder und Empfindungen, besonders wichtig scheint mir dabei die Ebene der Empfindung. Wenn wir einen Traum mit der Ratio, dem Denken begegnen, werden wir ihn nicht entschlüsseln, weil es dort keine Gesetzte der Logik gibt! Träume sind lebendige und empfindbare Bilder, im Zusammenhang mit dem Jetzt! Was soll dieser Unfug bloß heißen?

Nun ja, mal ehrlich, die Bilder sind individuell, und zwar extrem persönlich und nie bei einem anderen Menschen gleich. Fragen wie: “Wie sah die Umgebung aus, war es dort still, war man allein?”,prägen das Nachempfinden des Traums. Wie haben sich die Bilder angefühlt? Gab es sonst noch andere Sequenzen von Träumen? All dies führt den jenigen, der geträumt hat zu seiner Art des Erkennens und zwar im Herzen, in der Empfindung und nicht im Denken!!!

Jetzt aber genug über den Traum geträumt, zurück zur Zukunftsvision.

Warum wollen wir die Zukunft schon jetzt erfahren? Was soll das bringen?

Feldherren und große Staatsmänner haben vor wichtigen Entscheidungen versucht andere in die Zukunft schauen zu lassen, um zu erfahren wie erfolgversprechend bestimmte Unternehmungen sein werden, oder ob man im Bemühen scheitert, bei Feldzügen gar stirbt. Absolut empfindbar, oder?

Es gab ja einiges zu verlieren, ganze Staaten, Macht, Geld,..! Oder was ist diese Neu-Gier!!???

Der “kleine Mann” hatte es auch mit Fragen nach Erfolgsaussicht einer wirtschaftlichen Unternehmung, oder wer ist der richtige Lebenspartner, oder wo finde ich ihn?Es gibt tausendfache Wünsche, warum man die Zukunft schauen will.

Doch wozu wollen wir das alles wissen, all diese Dinge erfahren?

Ewig ist auch die Verbundenheit mit der Frage, woher komme ich, wer bin ich und wohin gehe ich und was wird mir auf meinem Lebensweg widerfahren? Ist es die Angst vor dem Schmerz, vor dem Scheitern, vor dem Sturz?? Ich weiß es nicht genau.

Selbst die heutigen Wirtschaftssysteme bedienen sich der Vorherschau, benötigen den Blick in die Zukunft, sie nennen das nur Prognose, Vorhersage, Aussicht. Davon sind ganze Bücher voll! Wirtschaftsprognosen!

Aber wozu das Alles, manchmal scheint es, um einfach vorbereitet zu sein, um jetzt schon Gegenmaßnahmen zu ergreifen, gegen etwas, was sich in der Zukunft abspielen, ereignen könnte! Ja ereignen könnte! Oder um sich zu freuen, oder dem Kommenden beschleunigt entgegenzutreten, wenn es denn passt und gefällt.

Kann man unterscheiden zwischen unabdingbar, unausweichlich, festgeschrieben, oder veränderbar, formbar? Da ist ja schon die nächste Frage! Oder eine von den nächsten. Gibts es überhaupt Bestimmung? Gibt es in der Wirklichkeit der Zeit Feststehendes oder ist alles veränderbar?

Ist man wirklich der Schmied seines Glückes, hat man Einfluss auf die Dinge, die Welt, seine Welt?

Doch egal, ob es diese Wirklichkeit der Zukunft so gibt, oder warum wir versuchen “dort hineinzuschauen”, zwei Dinge benötigen wir auf jeden Fall:

1. Die Kraft Gesehenes und Erfahrenes zu ertragen und zu verdauen, denn Bilder sind mächtig und haben Ihren eigenen Sog, sobald sie auf unsere Logik hier und jetzt treffen.

2. Kraft die uns hilft in uns klar zu erkennen und zu erfahren, was auch immer sich offenbart hat, denn unser Körper und unser Denken erfährt Dinge, die in unsere Wirklichkeit als Bild und Empfindung treten, die nicht mit der Logik des Denkens und des jetzigen Körpers und Kräfteumfeldes hier interpretierbar sind. Dabei hift ein erfahrener “Reiseleiter”, der hift, dass niemand verloren geht und alle gesund und lebendig bleiben.

Daher wünsche ich allen, die durch die “Zeit nach vorne reisen” einen guten Reisebegleiter und viel Kraft, um sich den Dingen zu stellen und gleichzeitig frei zu bleiben, um dem Inneren und wahren Ich zu folgen, dies nenne ich dann Zuversicht, die auf nichts gründet, nicht beweisbar ist und “nur” ein wundersames ausfüllendes Gefühl, das man zulassen muss, damit diese Kraft lebendig werden kann in unserer Welt der Dualität von Heute und Morgen und dem Dazwischen, dem Jetzt.

Auf den Reisen in die Zukunft sieht und erfährt man oft nur die Endzustände, aber nicht den gesamten Weg dorthin, mit all seinen Gegebenheiten und den Verknüpfungen der Kräfte in uns und außerhalb von uns.

Oder wird das in der Zukunft “Gesehene oder Erfahrene” zum Sog der sich selbst dann erfüllt, weil wir uns in ihn hineinbegeben und er uns trägt, weil wir glauben, dass es nicht anders geschehen kann, wir uns dem Schicksal ergeben.

Es hat mir sehr viel Spaß bereitet, ich reise selber gerne, oder in Begleitung, wie es sich ergibt, doch mit der Gewissheit der Freiheit und Zuversicht. Und eine Ahnung beschleicht mich, dass es keine Abkürzung im Leben gibt, wozu auch?!

Bis zum nächsten längeren Blog wünsche ich allen Mnschen eine wunderschöne Reise durch das Jahr 2010, mit viel Licht auf den Wegen und voller Lebendigkeit.

Michael Janssen

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Warum Lust unser Ausgangspunkt ist, für alles, ja pure Lust.Oder was ist Kama-Bindu!?

14. November 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Da bin ich wieder, oder nochmal,

tja ich habe so wirklich Lust, Lust auf den Artikel zur Lust.

Fangen wir erst einmal mit den Begriffen Kama und Bindu an.

Kama ist im Sanskrit der Begriff für Lust, aber leider im Europäischen als körperliche Lust reduziert, Kama ist aber auch der Liebesgott, so wie unser Amor (griechischer Liebesgott) .

Bindu ist ein Punkt, der Begriff für einen Punkt im Sanskrit.

Frei übersetzt bedeutet Kama Bindu, ein Lustpunkt, oder der Lustpunkt, dieser liegt körperlich auf verschiedenen Ebenen, davon später. Denn dies wäre ein spezieller Erfahrungswirklichkeitsweg in einer Meditation.

Doch was nutzt diese Definition, nichts! Gar nichts! Ist aber auch nicht schlimm, denn die Definition gibt uns einen Wink, sogesagt leitet uns Armorspfeil! Wir müssen diesen Pfeil nur spüren und zwar in uns, in unserem Körper, nur dort. Das Bild von Kama/Amor und dem Punkt ist wunderschön und enthält so viel! Einfach mal hinfühlen und hinschauen, es wird sich für uns einfach offenbaren!

Aber erst einmal weiter mit der Lust. Oder wo können wir die Lust treffen oder erfahren?

Was treibt uns denn so an? Was bewegt uns? Werden wir angetrieben oder bewegt und wenn durch was oder wen?

Ehrlich, mal eine ganz konkrete Frage, wer hat schon einmal Lust empfunden, wirklich gespürt?

Wohl am ehesten in seiner Sexualität, Achtung dies wird kein Beitrag über Sexualität!

Doch Sexualität ist eine wahre Giganten-Kraft, ein mächtiges Gefühl, eben gigantisch, wir haben sie nur nicht mehr integiriert. Wäre bestimmt einmal interessant darüber in sich zu fühlen.

Doch was ist dann unsere persönliche Lust? Wie fühlt sich unsere Lust an, kann jeder sie erfahren?

Lust ist so etwas Leichtes, ein wahnsinniger Motor, eben diese Gigantenkraft. Lust ist die bewegende Kraft, die wirkliche Kraft zu bewegen und zu erschaffen, Materie zu bewegen.

Lust ist das Sehnen, das sich Sehnen in diesem Lustgefühl zu bleiben. So leicht und kraftvoll.

Also stellen wir fest Lust ist ein Gefühl, unser Gefühl für eine unserer Kräfte in uns und außerhalb!

“Aber Feststellen wird nichts nutzen, nichts, aber auch gar nichts, denn Lust muss man spüren, fühlen, in sich strömen lassen!”

Wenn schon einmal der erste Anfang gemacht ist, dass man Lust für irgendetwas empfindet und zwar schon bei dem Gedanken daran, der bloßen Idee von etwas, ja dann wird man so richtig lebendig!

Wirklich egal für was man Lust empfindet, Essen, Trinken, Waldspaziergang, Musik, Hecke schneiden, Meditation, einen Menschen berühren,”Probleme” lösen … also egal für was. So beginnt es immer!

Und dann, was kommt dann?

Wenn diese Kraft der Lust dann lebendig wird, dann ist die Kraft der Lust  gelöst, frei, frei zu irgendetwas zu werden.

Was wir dann mit dieser gelösten Lust anfangen ist unsere Freiheit, da sind wir ganz frei, manchmal aber dennoch blockiert, aus vielen Gründen, aber davon vielleicht ein anderes Mal.

Diese gelöste Lustkraft können wir dann benutzen, um etwas in unserer Wirklichkeit zu bewegen, einer lustvollen Idee dann eine Form zu geben. Sie einfach umsetzen, oder zumindest damit zu beginnen. Somit geben wir diese gelöste Lustkraft ein in eine Form in unserer Wirklichkeit. Wir beginnen z.B. ein leckeres Essen zu bereiten, egal wie und was, eine Dose mit Ravioli geht auch.

Wenn dann die eingegebene Lustkraft uns dann zum Essen auf den Tisch verholfen hat, tja dann, dann wird es noch viel schöner, noch lustvoller!

Jetzt werden wir diese formhafte Lust in uns als Form der Wirklichkeit aufnehmen! In unserem Fall die Raviolis essen und zwar mit all unseren Sinnen, diese manifestierte Lust in uns aufnehmen, diese Kraft uns zu eigen machen. Das nennen wir dann himmlischen Genuß! Aus dieser aufgenommenen Lust wird dann eine freie pure gelöste Lust in unserem ganzen Körper! Wir fühlen es mit allen Sinnen. Es ist soetwas wie Extase, Erfüllung in unserem Körper, jetzt wird es wieder sehr körperlich! Grins! Purer Rausch aller Sinne! Aber so kann man es wirklich erfahren!

Und das Schönste ist, man muss wieder nichts dafür können, aber so gar nichts! Ist schon alles durch unsere Geburt in uns drin. Wow!!! Welche Geschenke! Kostenlos, just for free, nur hier rufen und lebendig sein, annehmen und bewegen, mehr nicht!

Durch diese gelöste Lust in uns, die wir uns selbst erschaffen und die nur für uns ist, sind wir uns ganz nah und berauschen uns selbst am Leben, an der Liebe zur Welt, an unserer Welt, an uns.

Daher hilft nur eins Lust! Macht was, lebt dieses Wunder, erfahren und fühlen, gestalten und genießen.

Lust ist eine wahnsinnige Kraft.

Aber ehrlich, wie oft macht man Dinge, zu denen man nicht mal ansatzweise Lust hat, aber warum?

Dazu vielleicht mehr im nächsten Text? Oder mehr zur Meditation, aber dies war Meditation, lustvolle Meditation!

Ich wünsche allen Menschen einen wundervollen Neumond und eine lustvolle Zeit!

Bis bald

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Warum Meditation nicht entspannend ist und es auf gar keinen Fall um Entspannung geht!

15. Oktober 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Ein Hallo an alle Menschen da draußen, oder hier drinnen, bei mir, ich bei Euch…??

Tja, da ist es wieder das Thema, dieses eigenartige Thema, Meditation.

Diesmal ist es mir ein ganz besonderes Anliegen ein wenig zur Entspannung beizutragen, ein wenig, noch ein wenig mehr, oder doch nicht?

Wer möchte das nicht entspannt sein, so voll relaxed, so ganz und gar entspannt.

Doch wie fühlt sich das an, Entspannung?

Ich möchte jetzt nicht auf dem Weg der Tiefenmuskelentspannung laufen , auch wenn ich das als zertifizierter Tiefenm uskelentspannung-Trainer anbieten könnte. Macht ja auch Spaß, erst mal bewußt in den Körper zu gelangen, überhaupt den Körper zu spüren, mal wieder ganz zu spüren.

Doch zurück zur Meditation. Nachdem ich im vorherigen Artikel auf die Meditationshaltung einging, einfach bequem und angenehm, ob Liegen oder Sitzen. So sind wir dann zum Start, zu was auch immer, schon mal in einer bequemen Position.

Ist das schon Entspannung, wollen wir überhaupt entspannen?!

Wie fühlt sich denn Verspannung an? Gibt es überhaupt Verspannung, gibt es entspannen und wann? Oder auch wozu!?

Mein Lehrer sagte mal: ” Wir sind alle verhockt, wir hängen irgendwie!”

Ja und das habe ich überhaupt nicht verstanden, aber so mit Anlauf überhaupt nicht. Wie meinte der das denn? Ich hatte nämlich sehr starke Rückenschmerzen und fühlte mich voll verspannt! Meine Rückenschmerzen wollte ich ,,weg haben”. Ja das war es, ich wollte keine Rückenschmerzen! Aber kamen die aus der Verspannung?

Heute habe ich schon ein wenig begonnen hinzuschauen, ein wenig, nur ein wenig. Bei mir war es eher der Krampf! Das Hängen meines Körpers, das Nicht Aufrechte!

Was soll das denn jetzt denkt ihr und was hat das mit Meditation zu tun?

Genau das ist es!

Meditation ist der Weg zu Deiner Kraft, zur Aufrichtung! Was Dir in der Meditation begegnet und wiederfährt, mit dem Du berührt wirst, mit dem Du berührst ist Kraft, pure Kraft. Auch die Stille, die Leere, die Harmonie, alles Kräfte, um uns herum, überall!

Die Physik kommt langsam dahinter, experimentell und besonders wichtig, messbar! Ehrlich, die Kräfte im absoluten Vakuum, im Nichts, in der Leere, der sogenannten Nullpunkt-Energie. Einfach mal im Internet nachschauen, sehr interessant. Aber mit der Meditation wirst Du diese Null-Punkt-Energie erfahren und zwar auf Deine Art, ganz für Dich.

Ganze Universen sind daraus erschaffen, alles. Wow, aus dem Nichts?! Ja genau aus der Weite, aus Akasha, wie es die Ayur-Veden nannten und glaube nicht, dass es da nicht noch tiefer ginge, noch viel tiefer, oder näher, weiter, schneller!?

Daher ist Meditation nicht entpannend, weil Entspannung ein Konzept in der Kraftlosigkeit ist. Oh, das klingt blöd, ist aber gar nicht so gemeint. Denn wenn man keine Kraft hat, ist man kraftlos, nicht schlimm, dann schau hin, wo Du die Kraft herbekommst, wie Du sie einladen kannst in Deinen Körper, Damit Du Dich aufrichten kannst.

Der Krampf in allen von uns, das was wir so oft als Verspannung bezeichnen ist ein Krampf im Körper, im Geist, in den Muskeln,…!

Meditation ist das Leben und die unendlichen Wege zur Kraft!

Was wir oftmals als Entspanung empfinden ist die Ruhe aus der Kraft, die Gelassenheit aus dem Bewußtsein der eigenen Kraft, der eigenen Stärke. Dies ist dann das Bild der Stille im Mittelpunkt, im Auge des Orkans! Das ist das genaue Gegenteil von Entspannung, das ist Spannung und Kraft im ganzen Körper.

Das was wir brauchen ist mehr Kraft, um den Kräften in der Welt zu begegnen, um dann nicht zu verkrampfen, um in der Harmonie zu bleiben, in unserer eigenen, um mit Kraft alles zu durchdringen, alles zu erfahren!

Daher ist das ganze Leben Kraft und Meditation ist Leben!

So genug für heute, lang genug.

Daher: die Kraft sei mit Euch, kommt mir bekannt vor. Grins!

und das nächste Mal geht es um : Warum Lust unser Ausgangspunkt ist, für alles, ja pure Lust.Oder was ist Kama-Bindu!?

Bis bald

Michael

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Was Meditation nicht ist!?

4. Oktober 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Tja, jetzt habe ich einen Blog, einen Raum mich auszudrücken, eine Plattform mich auszutauschen.

Wer bin ich , dass ich so etwas: ” Was Meditation nicht ist”  ,schreibe ?

Was ist mein Anliegen, mein Wunsch, warum mache ich dies alles, was soll das bringen? Vorher hatte ich doch auch keinen Blog.

Ehrlich, ich weiß es nicht genau, ich habe da nur so eine Ahnung, so ein Sehnen.

Mein Beruf ist Schamane und Meditationslehrer, gepaart mit der Ausbildung zum Ayurveda-Masseur, mit all diesen Kräften begleite ich Menschen komplementär, ergänzend.

Wer sind denn die Menschen die ich so begleite?

Vor allem Menschen am “Rande” der Gesellschaft, angezogen werde ich dabei von den Gebieten Demenz, Krebsformen, Autoimmunkrankheiten, Koma-Patienten und Sterbebegleitung.

Gerade die Meditation und zwar eine Meditation die alle Kulturen und Wesen und Alles mit einschließt lehre ich als Meditationslehrer. Die Meditation ist das ganze Leben, mein ganzes Leben, immer, fortwährend.

Aber was ist Meditation nicht?

In meinen Gruppen fragen die Menschen, die sich bewußt beginnen auf das Leben, auf die Meditation einzulassen, was ist denn Meditation, was muss ich denn dafür können?

Nichts! Gar nichts! Nur atmen und lebendig sein,ein wenig  Lust verspüren!

Doch dann!? Was muss ich denn dann tun um zu meditieren?

Dies ist scheinbar ganz einfach, oder doch nicht? Wer weiß es schon, Erfahrung ja, Wissen, wirklich?

Deshalb gebe ich eher eine Perspektive:

Was Meditation nicht ist!

Auf keinen Fall gerade sitzen müssen!Überhaupt muss man nicht sitzen, oder liegen, oder stehen. Warum auch?

Auf gar keinen Fall irgendetwas erzwingen wollen! “Aber ich will doch etwas erreichen.” Was denn?

Meditation ist auch kein Muss, kein Krampf! “Aber man muss doch üben?” Ja und nein.

Meditation ist auch nicht das Abstellen der Gedanken! Warum soll man etwas entfernen oder zerstören, was in einem ist? “Aber meine Gedanken ziehen mich weg, lenken mich ab” Ja das ist immer so, so fängt es an!

Meditation ist auch kein Kampf gegen die eigenen Kräfte im Körper! “Aber einige Dinge will ich so nicht, meine innere Unruhe stört mich!”

Meditation ist auch nicht entspannen und ausruhen! Ja jetzt wird es sehr spannend, oder? “Aber ich will doch entspannt und ruhig sein!” Wirklich, ist das wirklich das wonach wir uns sehnen?


Wirklich ehrlich, ohne wenn und aber, Meditation ist pure Schönheit, ist das Ganze, ist schon alles, kann schon jeder, von Geburt an! Ganz ehrlich, erfahrbar und erlebbar!

Freue mich über rege Resonaz und mein nächster Blog wird geprägt sein von:

Warum Meditation nicht entpannend ist und es auf gar keinen Fall um Entspannung geht!

Also bis zum nächsten Mal und genießt den Vollmond.

Grüße

Michael

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