Rein ins Lebens-Vergnügen, raus aus dem Grauen, feier Dein Fest, Lebenslust reinlassen, aber jetzt!

Mal raus mit den Spaßbremen des Lebens und rein mit der eigenen Lebenslust

Mal raus mit den Spaßbremen des Lebens und rein mit der eigenen Lebenslust

Hallo an alle Menschen nach Weihnachten,

geschädigt oder erfreut durch Weihnacht, oder Alles egal?

Wie auch immer, schön, dass Ihr da seit.

Die Startsequenz, oder der innere Monolog:

Welch ein Thema soll das denn jetzt werden, wieder so ein denk positiv? Nö, auf gar keinen Fall, das sollen mal die anderen machen. Eher wird das hier ein eigenes Reinschauen und ein endlich anfangen zu leben. Spinnt der jetzt ganz, über Weihnachten wohl komplett zum Esoteriker geworden. Nee, auf gar keinen Fall, mal intensiver hingeschaut, wie Menschen feiern, oder was da so geht.

„Was brauchen wir denn noch alles für das Erleben der Lebenslust?“

Jetzt kommt der Text den wir auch alle gut kennen, auch ich:                                 Was noch fehlt ist nur noch ein wenig mehr Vorbereitung, ein wenig mehr Theorie, oder auch Praxis. Einen finden, der einem sagt wie es wirklich geht. Dann noch Geld ansammeln und den Raum vorbereiten. Bis zur Rente wird es wohl klappen und im Übrigen: „Mit 66 Jahren fängt das Leben erst richtig an!“

Kennt Ihr das, so oder so? Wisst Ihr was ich meine?

Und jetzt!?

Geht mir selber ja auch so, wirklich und echt! Doch langsam kann man seine eigenen Spaßbremsen ja mal betrachten, auch wenn ich nicht immer alle entfernen kann. Wir haben schon alles,was wir zum Leben brauchen, für unser Leben, für dieses!

Was können wir so in unserer Welt an Lebensfreude / Lebenslust erfahren und sehen?

Wenn Ihr mal jetzt in der Übergangszeit zwischen den Jahren so die Menschen anschaut, seht Ihr dann Glück, Harmonie, Freude, Glanz in den Augen oder lebendige Lebensfreude? Sehe ich eher nicht, eher erschöpfte Gesichter, erschöpft von Weihnacht?! Vielleicht lag es am Puter, Kuchen, Klöße, Sahnesoße, Sahnepudding, Eis mit Kirschen, Stollen, Keksen und guten Rotwein?!

Woran und wieso auch immer, wie wird Lebenslust denn jetzt lebendig im Leben?

Aber jetzt zurück zur Lebenslust, was soll das sein? Nicht theoretisch sondern praktisch im Körper erfahrbar ist der Ansatz!!!

Habt Ihr irgendeine Lieblingsmusik, Song, ob Pop, Klassik, oder was auch immer? Besser aber nicht in Moll, dieser dunklen Tonart, die fühlt sich so traurig, getragen und schwer an, macht Sie dann auch, besser für Trauerdinge.

Als Beispiel mal das Lied: Taio Cruz feat. Kylie: Higher

http://www.youtube.com/watch?v=XVizAB9twFY

Wenn Ihr so einen Song hört und Ihn nicht gleich wieder auf Textqualität untersucht, sondern wirken lasst, mal den Körper dazu bewegt, tanzt, oder nur mal mit den Beinen im Takt mitwippt, ja dann kann sie kommen! Spürt Ihr , was ich meine? Dann ladet Ihr Eure Lebenslust ein, macht sie lebendig im Körper.

Macht Ihr auch was mit Eurem Körper?Wippt Ihr mit den Beinen, oder tanzt Ihr? Wirklich mal versuchen, habt Ihr doch schon als Kind, einfach hüpfen und machen, ohne Sinn und Verstand, ohne Denken und Theorie.

Zum Schluss

Wir arbeiten das Leben irgendwie ab, aber genießen es zu selten und Lebenslust, eher selten oder? Lebenslast kennen da schon mehr Menschen und intensiver.

Eure Lebenslust müsst Ihr Euch nicht durch positives Denken herbeireden, sondern erfahrbar machen, als Realität im Körper.

Dazu klappt es prima mit lebendiger Musik, mit Musik, die Euch voll antörnt, mitreißt! Dann kommt der Rausch und die Lebenslust ist lebendig. Kann man auch beim Putzen und beim Kochen, oder beim Küssen haben. Ja beim Küssen geht es genauso, wenn man fallen kann und …

Deshalb mein Wunsch für 2012 für Euch alle da draußen, von ganzem Herzen, aber so volle Kanne, wie es nur geht:

Holt Eure Lebenslust mal wieder lebendig rein in den Körper, gebt mal richtig Gas in Eurem Körper. Lebenslust, Lust am und im Leben. Ob durch Küsse, Tanzen, … egal was holt Sie in den Körper. Dafür ist der Körper wohl auch da.

Viel Lebenslust, werde ich zu Sylvester mit Tanzen, Singen und… mal wieder probieren und hemmungslos einladen.

So soll´s sein.

Michael

Lebenslust oder Lebensfrust, oder kann jeder wahres Glück im Leben leben?

Hallo zusammen,

gerade Lebenslust oder Lebensfrust im Körper, wo seid Ihr gerade auf Eurer Gefühlsskala? Was ist Euer Lebensgefühl? Seid Ihr glücklich?

Doch was ist Lebenslust, gibt es Lebenslust und wenn ja, wo kann ich die eigene Lebenslust wahrnehmen? Ergibt sich aus Lebenslust dann Glück?

Ist die Lebenslust das Mittel für die ewige eine Suche nach Glück, ein ewiger unerfüllter Zustand, oder eine abhängige und sich ewig ändernde Leitgröße?

Warum tut Ihr Dinge, wonach strebt Ihr?

Was sagt denn so unsere Geschichte dazu? Lust ist vom Menschen ein Fühlbares, ein Etwas, was den Menschen leicht macht, ein inneres und äußeres Lächeln gibt, das man dann Glück nennt.

Viele Philosophen haben sich mit dem Glück beschäftigt, wie z.B. Aristippos von Kyrene (Link nach Wikipedia) ca. viertes Jahrhundert v.Chr.,ein Schüler von Sokrates.  Aristippos gründete die Schule des Hedonismus, welche das Streben des Menchen nach Glück zum zentralen Punkt erhob und auf der anderen Seite die Vermeidung von Schmerz im Leben beinhaltet. Epikur führte diese Lust-Gedanken-Schule weiter fort und gründete die Schule der Epikuräer. Aber auch im Mittelalter wurde das Streben nach Glück weiter fortgeführt, z.B. durch Augustinus von Hippo (Link nach Wikipedia), der aber den Glücksgedanken weiterführt und in der Vereinigung mit Gott als unabhängige Glückseligkeit definiert. Dann kam noch Kant und führte in seiner Philosophie das Glück als zentralen Begriff weiter, aber an Moral/Ethik geknüpft.

Doch all dieses Papier, Gedankenkonstrukte, „verstaubte“ Geschichte und Geschichten. Was ist Eure Meinung, Euer Empfinden?

Meiner Meinung und Erfahrung nach schadet Wissen nicht, kann aber hindern, die eigene Lebenserfahrung als die einzig wahre Welt zu erkennen.

Wie meine ich das?

Das Leben hat uns alles gegeben, einen Körper, unser Sinne, sogar die Möglichkeit zur Wahrnehmung! Alles, was wir wirklich erleben und das ist wahnsinnig viel, gibt uns die Möglichkeit zu fühlen und unser Glück können wir fühlen! Schmerz und Traurigkeit / Unglück ist die Kehrseite des Glücks, auch diese können wir fühlen. Fühlen meine ich hier sehr vielfältig, nicht nur physisch/körperlich, sondern auch emotional, „seelisch“, und noch ganz anders, also als ziemlich komplexes Gefühl.

Das Beispiel Liebe kennen wahrscheinlich alle, oder?

In der Liebe gibt es Verliebtsein, totales Glück, Rausch der Hormone und dann auch noch Liebesschmerz, wenn man den oder das Geliebte nicht sehen kann. Um den Zustand des Glücks wieder zu erreichen sind wir dann oft bereit irrwitzige und fast wahnsinnige Taten und Opfer zu bringen. Unsere Triebkraft und hiermit meine ich Antriebskraft/Motivation ist Lust, Lust auf lieben und geliebt sein. Lust auf Glück, um die Trennung, d.h. den Schmerz, das Liebesleid zu überwinden. Lust bedeutet einen Mangel zu beheben und zwar durch Taten! Nichts im Leben ändert sich durch gute Vorsätze. Volksspruch: „Es gibt nichts Gutes außer man tut es!“

Doch Glück und Unglück/Schmerz sind die beiden Seiten einer Münze, in der Dualität des Lebens bedingend, Schmerz ist Rausch und Glücksempfinden ist Rausch! Doch irgendwie wollen wir Menschen nur den Glücksrausch akzeptieren.

Doch was soll dann Glück sein?

Also, bei der Liebe ist Glück verliebt sein und geliebt werden, Liebesschmerz/Liebeskummer ist Streit und nicht geliebt werden, Enttäuschung erfahren, eine wichtige Erfahrung! Doch dazu später. Doch diese Dinge scheinen so eine Art Abhängigkeit zu sein, so bedingend. Nur wenn ich Liebe durch andere erfahre, bin ich glücklich, nur wenn ich ein tolles Auto habe, ein Monstergehalt, ein Haus in der Toskana, Schuhe von…

Somit hilft Euch Eure Lebenslust/Motivation und Euer Fühlen Dinge zu erreichen. Als Beispiel: Mangel an Liebe, als Schmerz, schaftt Lust/Antrieb/Kraft nach Liebe der Menschen zu streben, Dinge zu tun, um dann Glück im Geliebtwerden zu fühlen. Die Taten, um Leibesschmerz in Liebesglück zu wandeln, die Münze zu wenden.

Doch in diesem Handeln besteht eine Abhängigkeit, Glücksstreben als Vermeidung von Schmerz!

Das kann man spüren, oder? Abhängigkeit, im Sinne von Glück als Kopplung mit etwas, nicht nur mit  Materie, sondern auch Kopplung mit Gefühlen. Kann das jeder von Euch fühlen und in seinem Leben als Erfahrung integrieren? Nur wenn mein Mann/meine Frau tut was ich meine, das er/sie tun müsste ist alles gut und ich bin glücklich!

Als Kind war es das Wunschfahrrad, das Aufgenommenwerden in die coole Gruppe Gleichaltriger, …

Doch es gibt noch das unmittelbare Glück, die Glückseligkeit!

Doch gibt es noch ein Drittes , ein Glück, was nicht abhängig ist von Irgendetwas, dann existiert keine Ursache für dieses Glück, aber auch nie die Möglichkeit darin zum Unglück/Leid/Schmerz.

Es gibt Glückseligkeit! Der Begriff Glückseligkeit gefällt mir, hierfür ist es auch unrelevant, ob man, oder wie man an das Göttliche glaubt, denn Glückseligkeit ist ein besonderes eigenes Empfinden. Habt Ihr schon mal irgendwo gesessen und das Licht wird so eigenartig, so schön im Empfinden, objektiv ändert sich nichts, aber subjektiv kriegt man so ein wohliges Gefühl. Es ist so wie etwas verstanden zu haben, aber da ist nichts, was es zu verstehen gibt. So eine Art Leichtigkeit, so stiller innerer Frieden. Draußen tobt das Leben, aber innen ist es ganz still. So in der Art fühlt es sich an, jeder empfindet es auf seine Art, empfindet das Leben unmittelbar. Für einen Augenblick, für den wahren Moment, bevor Ursache und Wirkung wieder zur bestimmenden Wirklichkeit werden.

Dieses wahre Glück, ungebunden, unbedingt, einfach als Geschenk, nicht erarbeitet, nicht verdient, nicht bewirkt, dies ist der wahre Augenblick.

Ich wünsche allen eine Vielzahl solcher Augenblick, bis diese Augenblicke zu einem Ewigen werden.

So ist das mit unserer Lust, Lust am Leben und der Suche nach Glück aus der Bedingung, um der endgültigen Glückseligkeit zu begegnen, im Lichte des eigenen Bewusstsein.

Dazu fällt mir die Sendung: Herr Rossie sucht das Glück!, TV-Sendung, s. Spot auf Youtube:

oder

Viel Spaß dabei!

Doch zum Bewusstsein demnächst mehr und dem Weg bewusst zu sein , zu werden und bewusst zu bleiben, denn das ist eine wirkliche Kunst.

Bis bald

Michael

Die eigene Suche und das Leben, oder was ist mein Ziel, was mache ich hier ?

So beginnt es immer wieder,

es war einmal vor langer, langer Zeit…, da machte sich der Sohn auf den Weg, um die Welt zu erfahren und 1000send Abenteuer zu erleben.

Was?! Welches Abenteuer, welches Aufmachen, wohin, hier ist doch schon alles, oder und wenn nicht,  musss ich einfach nur mehr … Was auch immer.

Doch sind wir angekommen, sind wir wirklich angekommen, oder suchen wir? Was auch immer.

Wer hat sich dies noch nie gefragt, wer hat noch nie inne gehalten, um einmal, wenigstens einmal zu fragen: „Wer bin ich und was mache ich hier, was soll das alles?“ Die Frage kommmt einfach so, oft in den dunkelnen Stunden eines Lebens, wenn es nicht mehr so läuft, wie geplant.

Meine Erfahrungsrealität ist, dass alle Menschen sich dieser Frage einmal stellen werden, wozu dies alles, was soll dieses „Leben“, meins und das all der anderen? Spätestens, wenn der Moment des Wechselns kommt, wenn das Siegel des Körpers mit der Seele wieder bricht, spätestens dann wird diese Frage kommen!

Doch haltet jetzt mal inne und stellt doch einmal laut, oder still diese Frage, richtet sie an Euch. Genug Mut? Ist ja keine schwierige Frage, oder?

Eine einfache Frage: „Was mache ich hier?“

Was kommt jetzt, was geschieht?

Was kommt Freude, Neugier, Ärger, Enttäuschung, Leere, gar eine Antwort, oder Wiederhall?

Von dieser Suche nach der Antwort sind die Bücher voll, Suche nach Sinn, die Suche nach dem wahren Kern. Suche nach der wahren Liebe, Suche nach dem Schatz, Suche nach Macht, Suche nach Freiheit, Suche nach Glück, Suche nach Erfüllung.

Jetzt, Achtung, jetzt kommt es, wonach sucht denn jeder von Euch? Wonach?Was ist Euer ganz persönliches, individuelles Ziel.

Ein Ziel ist die bewusste Ausrichtung auf etwas, was man durch sein Handeln erstrebt, erfahrren will!

„Aber es gibt gar kein Ziel im Leben, einfach nur das Leben, einfach nur durchs Leben reisen und …“ Auch das ist ein Ziel einfach reisen, durchs Leben. Könnt Ihr spüren wohin ich damit will, was ich gerade versuche zu lösen?

Also, wonach strebt jemand von Euch dort in der weiten Welt, wonach?

Nicht lügen, einfach mal inne halten und lauschen, auf den kurzen Wimpernschlag, was kommt als Echo, als Resonanz? Wie schmeckt die Antwort?

Manchmal erheben sich viele Stimmen im Körper, ich meine jetzt keine Spaltung der Persönlichkeit, sondern den Ausdruck der verscheidenen Aspekte in uns. Was wir dann als Emotionalität, Rationalität, oder was auch immer so kennen.

Einfach mal beobachten, aber nicht eingreifen, von wegen: „Das darf doch nicht wahr sein, so etwas darf ich nicht denken, …! Also nur beobachten.

Vielleicht gibt es die Antwort: “ Nach einem fetten Auto.“ oder „Nach Familienglück.“, „Nach Erfolg.“ oder …? Da gibt es wirklich kein Richtig und kein Falsch. Bei der Frage gibt es einfach nur hinhören und anwesend sein.

Was auf die einfache Frage: „Was mache ich hier?“ kommt,  ist immer Resonanz, der dann folgende Umgang mit der Resonanz  ist eher die Frage: Wie „klingt“ die Resonanz, harmonisch oder nicht!

Doch was bringt mir dieses Spiel, dieses Frage-Resonanz-Antwort-Spiel? Nichts!!! Gar nichts!!! Denn dies ist kein Deal, kein Handel: „Wenn Du die Frage richtig beantwortest, dann bekommst Du den Hauptpreis!“ Dennoch wird sich alles verändern und zwar wirklich alles! Echt, wirklich, ich schwöre!

Wie auch immer wir treten in Wechselwirkung zu anderen Dingen und erfahren dabei eine Resonanz, die sogar formend und verändernd sein kann. Aber dafür müssen wir irgendwie wach sein, anwesend.

Davon mehr in der nächsten Folge.

Bis dahin viel Spaß beim Frage-Resonanz-Antwort-Spiel und viele sonnige Tage.

Michael

Warum Esoterik, was soll Esoterik nützen, warum damit beschäftigen,oder alles nur Quatsch?!

Ein neues frisches Hallo an alle Menschen,

an die, die es mit Esoterik und die, die es ohne Esoterik durchs Leben…tja was nur?

Esoterik, ehrlich, was soll mir, Euch, wem auch immer das nur sagen.

Esoterik bedeutet wörtlich:„nach innen gewandt“, verborgen, kommt aus dem Altgriechisch esōterikós bedeutet innerlich.

Was ist damit denn gemeint? „Ich kenne zur inneren Anwendung, innere Organe…, aber nach innen gewandt, innerlich? Wer oder was soll sich denn nach innen wenden und dann wohin nach innen, zu wem? Den Organen?“

Genauso schaut es wohl aus, was soll in einem schon sein, Organe, Knochen, eben Materie, oder wie meinten das die alten Griechen?

Aber nicht nur die Griechen.

In allen Kulturen gab und gibt es eine Fragestellung die lautete und lautet: “ Woher komme ich, wer bin ich und wohin gehe ich?“

Für mich steht aus meiner Erfahrung fest, dass sich jeder Mensch im Leben das mindestens einmal fragt!

Doch jetzt kommt der Knaller, aufgepasst!

Der lautet: Wer oder was soll mir das beantworten?

Wer oder was und wo finde ich die Antworten, gibt es die überhaupt.

Ein islamischer Mystiker, Sufi, mit Namen Attar, hat mit seinem Werk : „Die Vogelgespräche“ ein wunderschönes Werk über das Mysterium des Lebens und dem Weg durch und im Leben geschrieben, ich liebe dieses Buch. Aber auch „Der Alchemist. Folge den Träumen“ von Paulo Coelho ist so ein Werk, ebenfalls wunderschön. Der Weg durchs Leben genau nach diesem Fragemuster: Woher komme ich, wer bin ich und wohin gehe ich?

Was will ich damit bloß sagen, Werbung für Bücher, nein nicht wirklich, Werbung  fürs Lesen, ja, warum auch nicht, aber wirklich es ist wirklich ein Weg durchs Leben und im Leben, für jeden und zwar individuell, auch wenn man ein Teil der Gemeinschaft ist!

Wirklich, echt und ehrlich, die  Antworten schenkt das Leben, die Antworten auf die drei Fragen sind die Erfahrungen, die Lebenserfahrungs-Realitäten. Aus den Erfahrungen im Leben ergeben sich die Fragen und die Antworten!

„Was ist das für ein Blödsinn, das kann der doch nicht ernst meinen, jetzt weiß ich was Esoterik ist, Blödsinn!“

Nein, nein und nochmals nein! Ehrlich, man kann Dinge, wenn man sie kann!

„Noch so ein Esoterikspruch aus dem Bereich Kloweisheiten!“

Auch Nein. Also noch einmal, fest steht, irgendwann und irgendwo kommt die Frage: Woher komme ich, wer bin ich und wohin gehe ich? Also nicht Herr x und Frau Y sondern ich! Auch nicht die Gesellschaft in der wir leben, nicht die Erde, sondern ich.

Jetzt die Zweifler: „So was habe ich mich noch nie gefragt!“

Ich weiß, aber wann wirst Du die Kraft haben Dich endlich den Fragen zu stellen?

Aber nun zurück, wo finde ich die Antworten auf die Fragen?

Jetzt wird es richtig mächtig eigenartig! Nur bei mir und zwar beantworte ich diese Fragen mir selbst, die Antworten kommen von alleine!! Aber dafür muss ich bei mir sein, im Klartext, anwesend und lebendig, damit ich bei dem Lärm des Lebens und dem ganzen Feuerwerk in meinen Sinnen meine eigene Stimme überhaupt wahrnehmen kann, erhören kann! Jetzt könnte man natürlich sagen, ich muss nur den Lärm abstellen, meine Gedanken, die mich den ganzen Tag „ärgern“ und dann höre ich mich. Nein, das hatten wir doch schon, nicht wegmachen, sondern aufs Leben einlassen, die richtig inner Frequenz finden, eben sich selbst! Nur ein Bild, das Bild fühlen und nicht denken, wie bei Kunstgegenständen!

Also kann ich einfach in mich hineinhorchen!

Schon über dem Orakel von Delphi stand: „Erkenne Dich selbst!“

Somit ist das Erkennen und Hineinhorchen in einem Selbst der Weg nach innen gewandt! Also Esoterik!

Als Weg ist gemeint, Dein Weg nicht meiner, nicht vom Herrn X oder Frau Y! Deiner!!Dein Weg, Deine Stimme, innen, bei Dir, wo auch immer dieser Ort ist! Der heilige Gral? Spaß beiseite.

Wie auch immer der eigene Weg aussehen mag, der Begriff Esoterik steht somit als zu empfindenes Bildnis für etwas, was man in der Welt der Materie versucht zu beschreiben, aber pure Mystik ist. Und mit der Mystik ist das so ein Ding, mit dem wahren Erkennen, aber davon später mehr.

Leider ist aber im Laufe der Zeit aus einem sehr schönen Bild, dem Bild der Esoterik etwas geworden, was an Zauberei erinnert, an purer Unterhaltung und Heischerei. Leider.

Daher kann ich die Menschen verstehen, die Esoterik auf tiefste ablehnen, eben das, was sie heute sehen.

Aber kann man das Wahre jemals zerstören, indem man es verunstaltet. Von mir gibt es ein klares Nein, kann man nicht.

Daher mein Vorschlag, mit dem Herzen zu sehen, denn nur damit schaut man wirklich, frei nach Antoine de Saint-Exupéry.

Also mal aufmachen und losgehen, mal Mut haben, mal wieder neugierig auf sich Selbst sein!Frei nach dem Leitspruch: Woher komme ich, wer bin ich und wohin gehe ich?

Der Weg nach innen ist so ….Wie und was auch immer, bis dahin viel Spaß und Lust auf das Leben und der Softdrinkhersteller hat recht: „Nur Du bist Du!“

Bis dahin

Michael

Unsere rosarote Brille, oder getragen vom Segen der Illusion! Oder vom Fluch?

Ein Hallo an alle ,

einen Frühjahrsgruß an alle rosaroten Brillenträger/innen, auch an jene ohne Brille.

Tja, seit die Sonne so frühjährlich scheint, ist es jetzt wohl wieder Zeit für Sonnenbrillen, in den verschiedensten Formen, Farben und Größen erscheinen sie nun wieder in unserem Alltag. Mal sehr witzig, mal stylisch, mal eigenartig. So eine Sonnenbrille hilft uns das Grelle der Sonne angenehmer zu ertragen, hilft uns ohne Blinzeln das Tagesgeschehen klar zu beobachten. Doch ein wenig anders wirkt es schon das Bild der Welt, farblich verändert, etwas anders, weniger kontrastreich, aber angenehmer.

Doch manchmal trage ich eine weitere Brille, eher rosarot und zwar unabhängig von der Lichtintensität. Wer kennt sie nicht seine rosarote Brille. Oder? Noch nie aufgehabt oder noch nie in den Händen gehalten? Auch da existiert das Phänomen mit der Brille, alles erscheint weniger grell, angenehmer zu betrachten.

Was soll einem dieses Brillengeschreibe denn nun sagen?

Jetzt mal historischen Klartext!

Illusion, welch ein schönes Wort!

Die Illusion bei den großen Zauberen, ganze Illusionswelten, unterhaltsam, finde ich, auf jeden Fall erstaunenswert. Blumig und unterhaltsam, eben eine Show, getreu dem Motto: „Nichts ist, wie es scheint!“, so sagt der Volksmund.

Doch hergeleitet bedeutet das Wort Illusion: die Täuschung!

Oh jetzt verschwindet aber das Unterhaltsame, das Blumige, jetzt wird es bitter, vorbei mit Lustig, jetzt wird es ernst! Wer möchte schon getäuscht werden? Oder?

Im Ayur-Veda gibt es für die Illusion den Begriff Maya und bedeutet:

viel komplexer als in unserer Wortwelt bedeutet Maya im Sanskrit: dort ist Maya eine Göttin, die Göttin des Scheins, des Zaubers, die Göttin der äußeren Hülle. Ihre Symbole sind die sieben Farben des Regenbogens, Maya besitzt einen Schleier und ein Spinnennetz.

Aus dieser bildlichen Beschreibung von Maya, der Illusion, dem Anschein, dem Oberflächlichen wird ersichtlich, wie sehr Maya mit der Realität eins ist. Sie ist ein Teil der Realität.

Die Illusion ist ein Teil der Realität!

Die drei Symbole Mayas:

Schleier, 7 Regenbogenfarben und das Spinnennetz:

Durch den Schleier Mayas werden die Dinge verschleiert, unklar, weniger kontrastreich. So wie mit der Sonnenbrille. Mit den sieben Farben des Regenbogens wird unser Sehen bunt, lebendig und individuell. Einfach eine persönliche Wahrnehmung. Im Spinnennetz kann man sich verheddern, dort kann man kleben bleiben, verhaftet werden und sein.

Wenn nun Maya, die Illusion, die Täuschung ein Teil der Realität ist, dann ist sie unsere rosarote Brille! Täuschung klingt im Deutschen aber auch wirklich hart und unerbittlich. Die äußere Hülle ist doch ein Teil der Realität, der Wahrnehmung!

Dämmert es so langsam, kann man spüren wohin ich will, womit ich gerade spiele?

Illusion ist absolut natürlich, aber eben nicht alles!!!!


Somit ist die Sicht aus unserer rosaroten Brille auch nicht blöd, dumm, unnatürlich oder krank. Wir sollten aufhören uns die rosarote Brille als schlecht einzureden, denn:

Wenn wir uns der Sache mit der Hülle, dem äußeren Schein, dem Anblick der Dinge, der Illusion so ganz und gar angefreundet haben, dann können wir auf die Suche gehen, uns aufmachen.

Tja wonach denn? Nach dem Kern der Dinge, das was wir den wahren Kern nennen!

Das heißt im Klartext???

Wenn wir die Erfahrung des Anscheins, der Illusion, die Effekte der rosaroten Brille wahrnehmen können, dann können wir die rosarote Brille auch abziehen!

Dann erfahren wir zu differenzieren, zu unterscheiden.

Was, wie?

Ein Haus hat Mauern und Fenster, aber hinter den Mauern und Fenstern sind noch viele Dinge, die wir wahrnehmen können, wir müssen nur aufhören zu glauben, dass an der Mauer die Welt aufhört!

Daher ist die rosarote Brille weder ein Segen noch ein Fluch, sie ist ein Teil vom Ganzen und zwar das Äußere, die Hülle, der Anschein, die Illusion.

Nur wenn wir glauben, dass die Mauern das ganze Haus sind, dann verpassen wir was und zwar uns selbst und somit alles andere!

Daher liebe ich meine rosarote Brille, wann immer mir die Kraft fehlt das Grelle des Lichtes zu ertragen, dann macht sie Sinn, denn es schont mein Sehen.

Aber ich möchte die Dinge schon manchmal sehen, wie sie im Hellen sind, mit vollem Kontrast und hinter den Fenstern der Hauswand, ohne Mayas Schleier  und ohne im Spinnennetz zu kleben. Dann zieh ich die rosarote Brille ab und manchmal blendet mich dann das Licht und schmerzt erst einmal in meinen Augen und manches Mal scheint mir dann auch wieder Maya zu begegnen, weil ich total verwirrt bin und dann gar nichts mehr verstehe. Dann wieder rosarote Brille auf bis zum nächsten Mal.

Aber wie war das doch gleich ist sie (Maya?) zu stark, bist Du zu schwach, oder so….

Daher einen sonnigen weiteren Mai, mit vielen Sonnenbrillentagen.

Bis später

Michael

Von der Kraft der Entscheidung,die Entschlossenheit eine Entscheidung zu treffen!Oder von der Illusion zu wissen was dann kommt!

Hallo zusammen, hallo an alle Entscheider/innen,

ent-scheiden, enttrennen, wieder auf eine Stimme auf einen Weg führen?

Tja, ganz schön schwierig, oder sogar schwer und drückend, immer müssen wir uns entscheiden, oder andere sagen es uns wo es für und mit uns lang geht!?

Immer wieder aus vielen, oder mindestens zwei Dinge eins machen, uns für eins entscheiden und allen anderen Möglichkeiten eine Absage erteilen. Aus der Welt der Dualität wieder auf eins fokussieren, Eins in den Mittelpunkt rücken.

Wer kennt das nicht von uns, was und wie sollen wir nur entscheiden?

Woher stammt diese so scheinbar riesige Sorge, Sorge etwas Schlechterem den Vorrang zu geben, etwas auszuwählen, was uns schadet. Etwas zu entscheiden, was sich gar gegen uns richten könnte?

Wo drückt uns wirklich der Schuh der Entscheidung?

In jedem Moment entscheiden wir uns, wirklich, oftmals absolut unbewusst, schon unsere Sinneswahrnehmung und deren Verarbeitung ist ein Entscheidungsprozess, was wird uns ins Bewußtsein gelangen und was verschwindet im Nirvana der Sinneseindrücke?

Wer mag das nur entscheiden? Denn unsere bewusste Wahrnehmung ist doch der Ausgangspunkt für unser Weltbild, für unsere Erfahrungen, was landet da nicht alles im Sinneseindrucks-Nirvana und bleibt auf immer für uns verloren?Doch wer oder was entscheidet dort?

Selbst wenn uns diese Tatsache bewusst wird, dass wir schon auf Basis gefilterter Sinnes-Eindrücke handeln, macht es die Entscheidung und das Gefühl davor nicht angenehmer, oder?

Aber was ist es dann, was uns so schweirig erscheint uns manchmal richtig quält?

Wir suchen in unserem Lebenskonzept eher nach den optimalen Dingen, den kürzesten und einfachsten Weg Dinge zu erreichen, Ziele und Visionen zu realisieren.

Unser Denken gibt uns dann vor, dass dies mit Logik zu managen ist, das das Erreichen von Zielen mit purer Logik schaffbar ist und wer schlau genug ist, der kommt ungeschoren durchs Leben, der vermeidet Unglück, Misserfolg, eigentlich den Schmerz der Enttäuschung!

Natürlich gibt es Logik, ganz klar, sogar sehr wichtig für einen Teil unserer Wahrnehmung, Bauen von Häusern, Auto fahren, … Aber da gibt es doch noch mehr oder? Was ist mit Emotionen, schon gar nicht mehr so logisch, oder Geschmack?!

Doch was macht die Entscheidung aus?

1. Das, was hier wirklich klemmt ist die Sache mit der Illusion der Logik. Wir meinen und glauben, das wir abwägen können was geschieht, wenn wir dieses oder jenes tun, bzw. entscheiden. Wie mit dem Lotto, wir spielen, obwohl wir wissen, dass die Wahrscheinlichkeit absolut gegen Null geht 6 Richtige mit Zusatzzahl zu erreichen, aber wir sehen auch, andere Menschen gewinnen!

2. Der zweite Erschwerer ist die Erwartungshaltung unseres Egos, z.B. so muss ein perfekter Urlaub aussehen, so ein perfekter Mann, eine perfekte Frau sich verhalten. Doch wer kennt nicht diesen Spruch:“Erwartungen sind dazu da, dass sie enttäuscht werden!“ Ist was Wahres dran, oder?

3. Der nächste Gast, der uns das Entscheiden erschwert ist, das wir linear versuchen zu denken, getreu dem Motto: „Wenn ich dies tue, wird das geschehen!“ Kausalität, ja gibt es auch! Aber nicht wirklich, oder? Technisch in der Logik ja, aber emotional, lebendig? Ich weiß mal nicht, eher nicht, nein, gar nicht!

4. Jetzt wird es das 4-Eck mit dem vierten Erschwerer, fehlende Möglichkeit zum zeitlichen Rückblick. Was soll das denn nun für ein Quatsch sein? Nee, kein Quatsch! Was wir aus heutiger Sicht vielleicht als richtigen Schritt werten und empfinden können, war vielleicht bei der Entscheidung sehr schwierig und fast erdrückend. Als schmerzhaft krasses Beispiel: Die bewusste Trennung vom Partner. Es scheint vielleicht als verliere man alles, aber vielleicht trifft man den Menschen, auf den man schon 1000sende Leben wartet?

Eins steht fest liebe Entscheider und Entscheiderinnen, für eine Entscheidung brauche ich Kraft, Willen und Entschlossenheit, das zu tun, was mich zieht, wohin meine Sehnsucht mich zieht, egal warum!

Ich muss mich dem Zweifel und der Ungewissheit stellen und die Illusion aufgeben, das es den richtigen und schmerzfreien Weg durchs Leben gibt. Mut brauche ich, um im Mut zu lernen, was mein Leben ist, um meiner Berufung, dem Ruf meiner Sehnsucht zu folgen.

Ohne zu wissen was kommt, aber das stimmt nur halb, denn ahnen können wir schon. Ahnen, dass es, wie auch immer es aussehen mag, lebendiger wird unser Leben, dass wir näher zu uns finden.

In diesem Sinne wünsche ich allen den Mut Ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und selbst durchs Leben zu gehen, völlig frei!

Bis dann, im Sinne von Star Wars: „Möge die Macht mit Euch sein!“

Michael

Unsere Zeitwahrnehmung, oder gibt es Zeit so einfach? Haben wir genug Zeit und wenn für was?

Hallo liebe Menschen dieser Zeit , der heutigen Zeit.

Zeit ist so eine Sache, als Kind fängt es so an: “ Gleich gehen wir ein Eis essen.“, sagt die Mutter zum Kind. Dies antwortet:“Dann gehen wir jetzt!?“

So fängt es immer an, schaut nur mal auf die kleinen Menschen, die Kinder, später dann auf die wirklich alten Menschen mit ihrem Zeitempfinden. Kinder kennen das Thema Zeit nicht, für die Kinder absolut abstrakt. Was ist gleich, was ist bald, was ist Morgen, oder Heute. Die Kleinkinder beginnen eher mit einer Orientierung an äußeren Rhythmen, in der Natur. „Jetzt wird es dunkel.“ Dies ist eine Aussage, wow, wie klar, einfach nur beobachtet, einfach wahrgenommen. Oder: „Ich in müde, ich habe Hunger.“, egal ob gerade Essenszeit ist oder nicht, das Fühlen vermittelt den Bezug, jetzt ist Hunger als Gefühl da, ob Mittag oder Nicht.

Aber was ist das Abstrakte, unsere Zeit ist gemeint als Messbar inklusive der Bewertung von viel oder wenig Zeit.

Aussagen wie: „Wenn ich vier Jahre bin, bin ich groß!“  Hier sehe ich soviel Klarheit im Empfinden, vielleicht meinen das die ganzen Weltbetrachter, wenn Sie meinen : „Lebe nur im Hier und Jetzt.“ So ganz klar bin ich mir da aber nicht.

Doch nun weiter mit den Kindern. Wenn das Leben sich dann so lebendig weiter entwickelt , oder wir uns so bewegen und ständig verändern, dann lernen wir, leider ist das nicht nur lernen, sondern eher ein Anhäufen von Wissen, etwas gefühlt sehr totes. Ja dann wissen wir durch nachplappern, der Tag hat 24 Stunden, die Stunde 60 Minuten, das Jahr 12 Kalender-Monate. Nachdem dies dann einfach nachplapperbar angelegt ist, dann wissen wir ja über die Zeit Bescheid. Oder?

Als Erwachsene kommt dann spätestens hinzu, dass Zeit kostbar ist ,Zeit ist ja Geld, jeder hat nur begrenzte Lebenszeit und ist die abgelaufen, dann … Tja, was dann, welch ein Dilemma! Oder?

Allein das mit den 60 Minuten, stimmt ja, aber warum 60? Aber ansonsten aufteilbare Minuten in 10tel und 100stel, mal 60zig Elemente zur Runde, dann aber ein Dezimalsystem für die Teilabschnitte in der Sekunde!? Das nennen wir dann wie? Logik!?

Ehrlich liebe Wesen der Zeit, habt ihr schon mal eine Minute wirklich empfunden, in den 60 Teilabschnitten, genannt Sekunden? Was fühlen wir denn in der Zeit, wenn es diese gibt?

Wir empfinden einen scheibaren Verlauf von eintretenden Ereignissen und wir können mit Hilfe unseres Geistes Dinge teilen, aufteilen, analysieren, zerlegen. Die Zeit z.B. in Zählimpulse, die wir dann mit einer standardisierten Methode der Rhythmenzählung vergleichen. Das Zählen der Rythmen sind dann z.B. Schwingungen eines bestimmten Atoms in den Atomuhren. Somit können wir dann denkenderweise vergleichen, aber können wir die Schönheit der Zeit auch erfahren und empfinden?

Wow, wow , wow, jetzt gehts aber los, oder, wohin soll das denn jetzt führen?

Wartet ab!

Also,  empfinden und spüren kann man die Atemzüge, die vedischen Schriften benutzen soetwas als Zeiteinheit, empfinden kann man,wie die Sonne wandert, wie es Abend wird oder die Sonne aufgeht. Die Jahreszeiten kann man empfinden und wahrnehmen, egal ob kalendarish schon Winter sein müsste, Du empfindest in Mitteleuropa Winter als kalte Jahreszeit, mit weniger Sonnenlicht, dunkler. Frühjahrsbeginn kalendarisch ist am 21.März, erst, denn ehrlich, nach diesem Winter, mit Schnee und Eis, spüre ich jetzt schon den Frühjahrsbeginn, die Vögel zwitschern, das erste neue Grün erscheint. Also gilt eher mein Empfinden, mein Wahrnehmen, als die verallgemeinerte Festlegung kalendarisch. Oder?

Du kannst auch auf die Sonne schauen und ein Gefühl für den Anteil des Lichts am Tag zu empfinden, der Lauf der Gestirne, der Sternzeichen,…

Tja, also was ist nun die Zeit, mit diesem Vergleichen fing das Ganze an, man brauchte allgemeine Einteilungen, um betimmte Wendepunkte im Jahr zu zelebrieren, um Verläßlichkeit zu bekommen?!

Das Messen der Zeit war geboren und das, was wir heute sehen und an Wissen anhäufen ist das, die Stunde hat 60 Minuten, das Jahr 365 Tage, und ab und zu benötigen wir mal einen Schalttag im Februar, damit wir wieder in Rhythmus sind.

Aber sei doch mal ehrlich, was bedeutet das in Deiner Wahrnehmung, dieser Fortschritt, ein Fortschreiten von was, manchmal habe ich das Gefühl, ist der Fortschritt ein Fortschreiten vom Fühlen, von Deiner wirklichen Wesenheit. Ein Ungleichgewicht zwischen Geist und dem Achten auf die erfahrbare Harmonie.

Um Verabredungen zu treffen ist es wirklich angenehmer zu sagen wir treffen uns Heute um 12:00 Mittag zum Essen, am… Aber als Wahrnehmung, nicht vorhanden,nur auf der Uhr, aber gefühlt nicht wirklich. Das Lebendige in Dir erfährt den Lauf der Dinge anders, manchmal sind ein paar Sekunden in Panik wie Minuten, und manchmal vergeht eine Stunde wie nichts und man hat das Meßgefühl von 20Minuten. Manche Leben sind messbar 80 Jahre lang, aber was heißt das?

Ist ein langes Leben mehr als ein kürzeres?

Neurowisscnschaftler haben aufgrund unserer Wahrnehmungsgeschwindigkeit neuronal berechnet, dass wir ca. 40 Milliarden Wahrnehmungen in einem statistischen Standardleben erleben und nicht mehr! Und all diese Empfindungen geschehen sprunghaft, in Zeitintervallen von o,o6 Millisekunden.

Quelle: Tunneleffekte, Räume ohne Zeit von Professor G.Nimtz.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, was soll mir das sagen, mehr geht halt nicht, wer länger lebt als der statistische Mitteleuropäer erlebt mehr, weil er mehr Zeit hat?!

Oder egal was Du tust, zu mehr reicht es nicht, da Deine neuronale Aufnahmegeschwindigkeit nun mal nicht schneller im statistischen Mittel funktioniert, also nur noch entscheiden was ich aufnehmen möchte?Oder entscheiden das schon andere, durch ewige Dauerberieselung in z.B. Kaufhäusern, Werbung, oder können wir gar nicht entscheiden, sondern die Sinneseindrücke prasseln nur so auf uns ein?

Was heißt das alles wirklich, sei doch mal ehrlich, Zeit, was ist wirklich Deine Zeit, Du brauchst so lange für Deinen Weg, wie Du eben brauchst, egal wohin, Menschen werden an Dir vorrüber gehen, an einigen wirst Du vorbeigehen, na und?

Deren Weg kann nicht Deiner sein und auch umgekehrt gilt dies! So wie Du Deinen Weg beschreitest ist es genau richtig, optimal,absolut passend für Dich und was kannst Du schon verpassen, nichts. Geschwindigkeit ist immer bezogen auf einen Fixpunkt, aber wenn es den nicht mehr gibt? Weil nur Du auf Deinem Lebensweg gehst und dort den Anderen begegnest und die Dir, um sich in den Feldern auszutauschen, um zu leben!

Die Zeit ist für mich die ewige Wandlung, die ewige Wandlung in der Materie, immer ein neues Gesicht, jeden Moment und zwar ein Gesicht von mir selbst, was ich erfahre und fühle mit allen Sinnen und zwar mehr als durch die Fünf!Es gibt auch Wahrnehmung ohne Zeitempfinden! Wirklich! Hat jeder schon erlebt, da gibt es nur noch pure Lust, in irgendetwas versinken, was und wie auch immer.

Alles was keine Gefühle in mir erzeugt ist tot!Ist Gelerntes, ohne Wahrnehmungsrealität.

Also was ist jetzt mit der Zeit? Gibt es sie ?

Für mich gibt es nur Erfahrungsrealität des Wandels, Zeit definiert als Schreiten, als Bewegung, Zeit als erfahrbare Veränderung durch einen Raum undals ewige Veränderung, messbar nur als Hilfe in der Welt der Logik, macht auch Sinn, oder? Zeit ist die wahrnehmbare Wandlung, die erfahrbare Strecke als aufgespanntes Erfahrungsfeld, wo alles miteinander verknüpft und verwoben ist,mehrdimensional. Zeit unser persönlicher Begleiter, für mich eher eine Begleiterin. Ein Leben ist ein Weg, ein Weg des Wandels, was ist da lange oder kurz? Die Wandlung geschieht so oder so und bedarf so viel an Erfahrungen und Schritten, wie es braucht, bis die Veränderung sich spürbar manifestiert hat. Auch in Deinem Körper. So wie mit dem Fahrradfahren, wir brauchen so viel Erfahrungen und Erkennen, bis wir endlich das Fahradfahren hinbekommen.

Der Blick ins Vergangene, aus der Sicht des heutigen Menschen, der aber schon komplett zum Ausgangspunkt verändert ist, da er einen ganz anderen Erfahrungsrealitätsraum umgibt. Deine Zellen sterben und werden erneuert nach ca. 8 Jahren ist so gut wie keine „alte“ Zelle mehr vorhanden! Nichts mehr von Deiner Materie ist das Alte und schon gar nicht das Zusammenspiel der Kräfte in Deinem Körper, oder das Zusammenspiel der Erfahrungsrealitäten!

Auch mental änderst Du Dich ständig! Oder glaubst Du nur Deine Zellen werden erneuert? Dein ganzes Bewußtsein dehnt sich aus und zwar immer komplexer und mehr umfassend und ganz individuell in der Verknüpfung, im eigenen Klang.

Es ist wirklich ein schönes Gefühl, wenn man so Stück für Stück erfährt, das das Leben Veränderung ist, egal was wir versuchen zu messen und das wir immer genug Zeit haben, fragt sich nur für was, vorallem, wenn Veränderung Bewegung und Wahrnehmungsrealität ist und nicht die gemessene Zeit im Vergleich auch zu wem auch immer darstellt. Schneller gibts es nur im Wettrennen, aber das Leben ist für jeden ein anderes Ziel und da kommen nur wir an, egal was das Zeil ist, einfach nur das Leben und die Veränderung.

Bis zum nächsten Mal und ich wünsche allen alle Wahrnehmungsrealitäten, um immer komplexer und ausgedehnter zu erfahren, aber wir haben schon alle unseren Raum und unsere „Zeit“. Wirklich Zeit zum Fühlen, zum Wahrnehmen.

Momo ist da ein besonderes Buch, besonders die Stellen bei Meister Hora, das Pendel und dessen Bewegung, der Weg, die Wahrnehmung der Zeitblumen, der Kreislauf des Lebendigen in den Zeitblumen, das immer voller und reicher Werden der Wahrnehmung, wenn jede neue Zeitblume betörender als die Vorherige ist.

Daher viel Spaß, Achtsamkeit und Lust im Durchschreiten des eigenen Lebens, voller Mut und Neugier jeder Moment, immer mehr zu sich un damit zu allen anderen.

Davon aber mehr beim nächsten Mal.

Michael

Gibt es Grenzen der Sinne oder was ist Erkennen und wozu soll Erkennen nützen? Meditation zum Erkennen! Mit Meditations-Übungen zur Klarheit!

Gibt es Grenzen der Sinne oder was ist Erkennen und wozu soll Erkennen nützen?

Ein Hallo an die Menschen dort draußen, freue mich über eine neue Episode zum Thema Meditation und deren Eigenarten.

Tja Spaß macht Sie schon die Meditation, wenn ich denn Lust habe, Lust habe?

Tja Lust auf eine Entdeckungsreise ohne Sinn und Ziel, einfach für Schön!

Aber wohin geht denn die Reise und wer reist denn da so und womit und …, lauter viele Fragen und je mehr Antworten wir erfahren, desto mehr Fragen scheinen zu kommen?!

Mit den Fragen ist das so wie mit einem Kreis, an den Rändern, dem Kreisumfang haben wir Kontakt, zu uns, zu Euch, zu was auch immer und wenn wir dann wachsen, durch das Leben selbst, werden wir immer größer, der Kreis dehnt sich aus. Doch wenn er sich ausdehnt, wird auch der Umfang größer und damit auch die Anzahl der Kontaktpunkte zur Welt! Dies ist nur ein Bild, eins von vielen, eine Art der Erfahrungsrealität.

Nun sind wir schon mal auf dem Umfang unseres Kreises, so zum Wahrnehmen, so zum Fragen, um zu erfahren? Oder Erkennen?

Was wir alle an Bord haben sind auf jeden Fall unsere Sinne, so können wir in Kontakt treten, mit dem Leben, den Anderen, mit uns, mit…

Mit der Anzahl der Sinne ist das dann schon schwierig, wieviele haben wir denn so?

Klar 5 an der Zahl, oder? : „Die Wahrnehmung des Mensch passiert über seine 5 Sinne. Diese sind visuell (sehen), auditiv (hören), kinästhetisch (fühlen), olfaktorisch (riechen) und gustatorisch (schmecken). „

Wirklich klare 5? 5 Sinne, was ist denn mit der Wahrnehmung von Zeit, mit der Wahrnehmung von Schmerz, von Glück, von Trauer, von Ahnung,Wahrnehmung vom Körper im Raum?

Da bin ich mir sehr sicher, es gibt nicht nur 5! Aus meiner Wahrnehmungsrealität gibt es viele Sinne, wieviele, tja das ist dann eine Frage, aber eine die so ganz und gar egal ist, einfach wie alle anderen Fragen auch, oder?

Doch nochmal, eins steht fest, mit den Sinnen nehmen wir wahr! Nehmen wir alles wahr, gleichzeitig, aber scheinbar unterschiedlich in der Dominanz der Sinne, die wir zulassen oder beinflussen.

Wenn unsere Sinnes-Wahrnehmungen dann auf unsere Kräfte im Körper stoßen, auf die Felder der Gedanken, des Denkens, des Ahnens,… So ergibt sich dann eine Gesamtheit der Empfindung, eine Art Gesamteindruck, etwas ganz Komplexes, etwas Besonderes. Mehr als nur die Summe der Einzel-Sinnes-Wahrnehmungen. Eine Harmonie, ein Klang-Bild, soetwas, wie beim Konzert. Jedes Instrument spielt schon für sich und klingt auch anders, doch da ist noch soetwas, wie die Melodie, das Thema und dann noch etwas ganz Individuelles, was durch alle Instrumente und den Dirigenten und auch die Umgebung geformt wird, wie ein Wiederhall, dieses Unbeschreibliche, dieses Namenlose, ein Durchdringen, eine Gesamtheit, ein Erkennen, von etwas ganz Kraftvollem! Einfach ein Erkennen! Dies kann kein einzelner Sinn und auch die Summe der Sinne nicht offenbaren. Unsere Sinne sind spezialisiert, sie sind besondere Antennen, für ganz spezielle Frequenzen! Sie sind auf ihre Art und Weise festgelegt, begrenzt!

Es offenbart sich selbst das Erkennen!

Ansatz zur spielerischen Umsetzung und zum Ausprobieren des Weges des Erkennen:

Wenn wir mit unseren Sinnen, wieviele auch immer, bewußt und achtsam uns auf etwas ausrichten, ohne dabei den Hintergrund auszublenden, aber auch ohne uns punktförmig auf ein Objekt zu fokussieren. Also so etwas wie Schauen aber unscharf, ins Leere, tja dann ereignet sich etwas ganz Eigenes, eine Sinnes-Wahrnehmungs-Sinfonie in der Stille eröffnet einen???, was ist es denn, finde kein Bild. Etwas ohne Raum, ohne Zeit, aber voller Wahrnehmungs-Klarheit, dann fühlen wir, dann sehen wir, dann hören wir,… wenn wir es dann schaffen unfokussiert achtsam zu bleiben, ohne vor den Kräften wegzulaufen, ohne unsere Klarheit zu verlieren, ohne von den Gefühlen überrollt zu werden, weder Angst, noch Freudentaumel, dann kann Erkennen sich offenbaren!

Dort wo die Sinne ihre Grenzen haben, dort wo wir es schaffen, wo es sich ermöglicht mit unserer Kraft diese Grenzen von Raum und Zeit zu überwinden, wo das Einzelne zum Ganzen Einen wird, dort offenbart sich das Erkennen, dort offenbart sich uns das Erkennen und es ist namenlos!Unbeschreiblich, aber erfahrbar!!!! Ein Wunder?!

Aber wozu das Ganze, wozu Erkennen?!!! Tja, weißt Du, das wird sich dann offenbaren, es ist einfach wie mit der Meditation, wozu sie dient, taugt, nützt? Zu nichts!! Eine wunderschöne unendliche Art von Nutzlosigkeit von purem Leben! Für nichts und ganz und gar für alle, ohne Ausnahme, für Nichts, nicht mal fürs Erkennen.


Noch ein paar „Übungen“, „Tricks“, „Gehhilfen“ zum Thema Klarheit und Kraft:

1. Kerzen schauen! Trataka genannt, aber in abgewandelter Form!

Schauen in eine brennende Kerze,

Achtung offenes Feuer, nie ohne Aufsicht, sicheren Ort, ohne Brandgefahr, nicht für Kinder, aufpassen,auf eigene Gefahr…!

Stufe 1 :Schaue in die Kerzenflamme, sei dabei entspannt, aber richte Deinen Blick auf die Flamme. Halte Deine Augen offen und zwinker nicht, einfach versuchen, die Augen werden tränen! Mit der Zeit geht das aber immer besser, einfach üben!

Stufe 2: Nehme Dich und alle Dinge in Dir wahr, ohne dabei nach innen zu fokussieren, mache es parallel, Kerzen schauen/starren und in Dich hineinempfinden. Dies ist schon eine Meditation in der Meditation!

Stufe 3: Beginne die Kerzenflamme zu fokussiern, in Dich hineinfühlen und dann beginne den Blick zu entspannen, ohne zu zwinkern. Du stellst einfach auf Unschärfe, als ziehst Du Deinen Blick etwas von der Flamme zurück oder schaust durch die Flamme hindurch.

Stufe 4: Werde zum Beobachter aller Dinge, aller Ereignisse, ohne Dich im inneren der Sinne und Gefühle zu verlieren, ohne das Bild der Flamme zu verlieren, ohne abzudriften, ohne viel Augenzwinkern.Bleib achtsam und klar!

Eine mächtige Meditation, immer wieder neu und anders, immer kraftvoller.

Viel Spaß beim Durchschreiten der Sinnes-Räume, beim Wahrnehmen aller Sinnes-Eindrücke, auf dem Weg zum Erkennen!

Freue mich im Besonderen über Rückmeldungen zur Übung.

Flimmernde Grüße mit tränenden Kerzen-Starr-Augen.

Michael


Neugier und Lust, oder der Blick ins eigene zukünftige Leben, der Lauf der Zeit! Der Traum der Zukunft.

Hallo an alle Menschen im Jahr 2010,

wie hat das Jahr 2010 begonnen, was wird es wohl bringen, wie sieht die Zukunft des Einzelnen wohl aus, was kommt auf mich, auf den Einzelnen zu?

Auch Lust zu erfahren was auf einen so zukommt, ein wenig durch die Türe schon ins Morgen blicken wollen?

Die Menschheit hat schon seit Urzeiten interessiert, was wohl Morgen geschehen wird. Neugier auf das Morgige. Was wird mir wiederfahren, wohin führt der jetzige Weg?

Historisch gesehen gibt es diesen Wunsch wahrscheinlich solange, wie es den Menschen gibt.

Begonnen hat soetwas mit Naturbeobachtungen und deren versuchsweise Vorhersagbarkeit, wann beginnt der Winter, wann kommt das nächste Nilhochwasser?

Doch dann ging es auch um persönliche Dinge, die nicht die Gesamtheit der Natur betrafen, sondern mehr oder weniger den Einzelnen.

Namen für das Procedere gibt es viele zukunftsorientiertes Hellsehen, Wahrsagen, Orakeln, Befragen der Ahnen, Runenbefragung, Traumreisen, die Reise durchs Leben, Befragen der „Götter“,etc. …

Doch was unterscheidet diese Rituale, diese Techniken?

Manche Rituale, die der Orakel, sind ortsgebunden, an bestimmte „Kraftorte“ gekoppelt, werden dort von Menschen, meist Priester, oder sonstige Verbundene zur „göttlichen Ebene“ als Ritual ausgeführt. Bekannt ist bei uns in Europa das ehemalige Orakel von Delphi, oder auch das Orakel Dydima, oder Memphis in Ägypten.

Zukunftsorientiertes Hellsehen ist absolut personengebunden und dort tritt allein das Medium in Kontakt mit den Kräften und Wesenheiten der Zeit, um aus der Zukunft Dinge zu erfahren.

Traumreisen und Reisen durchs Leben in die Zukunft, geschehen im Kräftefeld des Fragenden, entweder durch einen Aussenstehenden, wie einen Schamanen, oder Ähnliches induziert. Oder es geschieht manchmal spontan, ohne eigenes Hinzutun, es offenbart sich.

Auch Gegenstände eignen sich als Medium, wie z.B. Runen, Knochen, aber auch Karten, wie z.B. Tarot. Diese werden dann „gelegt“, „geworfen“, wie auch immer in eine betimmte räumliche Konstellation gebracht und dann gedeutet.

Aber auch Träume, ich meine jetzt keine psychologische Deutung, können eine Vorschau in der Zeit erlauben. Hier geht es darum Träume zu erfahren! Was meine ich damit?

Träume haben verschiedene Ebenen, Sie leben überweigend durch Bilder und Empfindungen, besonders wichtig scheint mir dabei die Ebene der Empfindung. Wenn wir einen Traum mit der Ratio, dem Denken begegnen, werden wir ihn nicht entschlüsseln, weil es dort keine Gesetzte der Logik gibt! Träume sind lebendige und empfindbare Bilder, im Zusammenhang mit dem Jetzt! Was soll dieser Unfug bloß heißen?

Nun ja, mal ehrlich, die Bilder sind individuell, und zwar extrem persönlich und nie bei einem anderen Menschen gleich. Fragen wie: „Wie sah die Umgebung aus, war es dort still, war man allein?“,prägen das Nachempfinden des Traums. Wie haben sich die Bilder angefühlt? Gab es sonst noch andere Sequenzen von Träumen? All dies führt den jenigen, der geträumt hat zu seiner Art des Erkennens und zwar im Herzen, in der Empfindung und nicht im Denken!!!

Jetzt aber genug über den Traum geträumt, zurück zur Zukunftsvision.

Warum wollen wir die Zukunft schon jetzt erfahren? Was soll das bringen?

Feldherren und große Staatsmänner haben vor wichtigen Entscheidungen versucht andere in die Zukunft schauen zu lassen, um zu erfahren wie erfolgversprechend bestimmte Unternehmungen sein werden, oder ob man im Bemühen scheitert, bei Feldzügen gar stirbt. Absolut empfindbar, oder?

Es gab ja einiges zu verlieren, ganze Staaten, Macht, Geld,..! Oder was ist diese Neu-Gier!!???

Der „kleine Mann“ hatte es auch mit Fragen nach Erfolgsaussicht einer wirtschaftlichen Unternehmung, oder wer ist der richtige Lebenspartner, oder wo finde ich ihn?Es gibt tausendfache Wünsche, warum man die Zukunft schauen will.

Doch wozu wollen wir das alles wissen, all diese Dinge erfahren?

Ewig ist auch die Verbundenheit mit der Frage, woher komme ich, wer bin ich und wohin gehe ich und was wird mir auf meinem Lebensweg widerfahren? Ist es die Angst vor dem Schmerz, vor dem Scheitern, vor dem Sturz?? Ich weiß es nicht genau.

Selbst die heutigen Wirtschaftssysteme bedienen sich der Vorherschau, benötigen den Blick in die Zukunft, sie nennen das nur Prognose, Vorhersage, Aussicht. Davon sind ganze Bücher voll! Wirtschaftsprognosen!

Aber wozu das Alles, manchmal scheint es, um einfach vorbereitet zu sein, um jetzt schon Gegenmaßnahmen zu ergreifen, gegen etwas, was sich in der Zukunft abspielen, ereignen könnte! Ja ereignen könnte! Oder um sich zu freuen, oder dem Kommenden beschleunigt entgegenzutreten, wenn es denn passt und gefällt.

Kann man unterscheiden zwischen unabdingbar, unausweichlich, festgeschrieben, oder veränderbar, formbar? Da ist ja schon die nächste Frage! Oder eine von den nächsten. Gibts es überhaupt Bestimmung? Gibt es in der Wirklichkeit der Zeit Feststehendes oder ist alles veränderbar?

Ist man wirklich der Schmied seines Glückes, hat man Einfluss auf die Dinge, die Welt, seine Welt?

Doch egal, ob es diese Wirklichkeit der Zukunft so gibt, oder warum wir versuchen „dort hineinzuschauen“, zwei Dinge benötigen wir auf jeden Fall:

1. Die Kraft Gesehenes und Erfahrenes zu ertragen und zu verdauen, denn Bilder sind mächtig und haben Ihren eigenen Sog, sobald sie auf unsere Logik hier und jetzt treffen.

2. Kraft die uns hilft in uns klar zu erkennen und zu erfahren, was auch immer sich offenbart hat, denn unser Körper und unser Denken erfährt Dinge, die in unsere Wirklichkeit als Bild und Empfindung treten, die nicht mit der Logik des Denkens und des jetzigen Körpers und Kräfteumfeldes hier interpretierbar sind. Dabei hift ein erfahrener „Reiseleiter“, der hift, dass niemand verloren geht und alle gesund und lebendig bleiben.

Daher wünsche ich allen, die durch die „Zeit nach vorne reisen“ einen guten Reisebegleiter und viel Kraft, um sich den Dingen zu stellen und gleichzeitig frei zu bleiben, um dem Inneren und wahren Ich zu folgen, dies nenne ich dann Zuversicht, die auf nichts gründet, nicht beweisbar ist und „nur“ ein wundersames ausfüllendes Gefühl, das man zulassen muss, damit diese Kraft lebendig werden kann in unserer Welt der Dualität von Heute und Morgen und dem Dazwischen, dem Jetzt.

Auf den Reisen in die Zukunft sieht und erfährt man oft nur die Endzustände, aber nicht den gesamten Weg dorthin, mit all seinen Gegebenheiten und den Verknüpfungen der Kräfte in uns und außerhalb von uns.

Oder wird das in der Zukunft „Gesehene oder Erfahrene“ zum Sog der sich selbst dann erfüllt, weil wir uns in ihn hineinbegeben und er uns trägt, weil wir glauben, dass es nicht anders geschehen kann, wir uns dem Schicksal ergeben.

Es hat mir sehr viel Spaß bereitet, ich reise selber gerne, oder in Begleitung, wie es sich ergibt, doch mit der Gewissheit der Freiheit und Zuversicht. Und eine Ahnung beschleicht mich, dass es keine Abkürzung im Leben gibt, wozu auch?!

Bis zum nächsten längeren Blog wünsche ich allen Mnschen eine wunderschöne Reise durch das Jahr 2010, mit viel Licht auf den Wegen und voller Lebendigkeit.

Michael Janssen

Warum Lust unser Ausgangspunkt ist, für alles, ja pure Lust.Oder was ist Kama-Bindu!?

Da bin ich wieder, oder nochmal,

tja ich habe so wirklich Lust, Lust auf den Artikel zur Lust.

Fangen wir erst einmal mit den Begriffen Kama und Bindu an.

Kama ist im Sanskrit der Begriff für Lust, aber leider im Europäischen als körperliche Lust reduziert, Kama ist aber auch der Liebesgott, so wie unser Amor (griechischer Liebesgott) .

Bindu ist ein Punkt, der Begriff für einen Punkt im Sanskrit.

Frei übersetzt bedeutet Kama Bindu, ein Lustpunkt, oder der Lustpunkt, dieser liegt körperlich auf verschiedenen Ebenen, davon später. Denn dies wäre ein spezieller Erfahrungswirklichkeitsweg in einer Meditation.

Doch was nutzt diese Definition, nichts! Gar nichts! Ist aber auch nicht schlimm, denn die Definition gibt uns einen Wink, sogesagt leitet uns Armorspfeil! Wir müssen diesen Pfeil nur spüren und zwar in uns, in unserem Körper, nur dort. Das Bild von Kama/Amor und dem Punkt ist wunderschön und enthält so viel! Einfach mal hinfühlen und hinschauen, es wird sich für uns einfach offenbaren!

Aber erst einmal weiter mit der Lust. Oder wo können wir die Lust treffen oder erfahren?

Was treibt uns denn so an? Was bewegt uns? Werden wir angetrieben oder bewegt und wenn durch was oder wen?

Ehrlich, mal eine ganz konkrete Frage, wer hat schon einmal Lust empfunden, wirklich gespürt?

Wohl am ehesten in seiner Sexualität, Achtung dies wird kein Beitrag über Sexualität!

Doch Sexualität ist eine wahre Giganten-Kraft, ein mächtiges Gefühl, eben gigantisch, wir haben sie nur nicht mehr integiriert. Wäre bestimmt einmal interessant darüber in sich zu fühlen.

Doch was ist dann unsere persönliche Lust? Wie fühlt sich unsere Lust an, kann jeder sie erfahren?

Lust ist so etwas Leichtes, ein wahnsinniger Motor, eben diese Gigantenkraft. Lust ist die bewegende Kraft, die wirkliche Kraft zu bewegen und zu erschaffen, Materie zu bewegen.

Lust ist das Sehnen, das sich Sehnen in diesem Lustgefühl zu bleiben. So leicht und kraftvoll.

Also stellen wir fest Lust ist ein Gefühl, unser Gefühl für eine unserer Kräfte in uns und außerhalb!

„Aber Feststellen wird nichts nutzen, nichts, aber auch gar nichts, denn Lust muss man spüren, fühlen, in sich strömen lassen!“

Wenn schon einmal der erste Anfang gemacht ist, dass man Lust für irgendetwas empfindet und zwar schon bei dem Gedanken daran, der bloßen Idee von etwas, ja dann wird man so richtig lebendig!

Wirklich egal für was man Lust empfindet, Essen, Trinken, Waldspaziergang, Musik, Hecke schneiden, Meditation, einen Menschen berühren,“Probleme“ lösen … also egal für was. So beginnt es immer!

Und dann, was kommt dann?

Wenn diese Kraft der Lust dann lebendig wird, dann ist die Kraft der Lust  gelöst, frei, frei zu irgendetwas zu werden.

Was wir dann mit dieser gelösten Lust anfangen ist unsere Freiheit, da sind wir ganz frei, manchmal aber dennoch blockiert, aus vielen Gründen, aber davon vielleicht ein anderes Mal.

Diese gelöste Lustkraft können wir dann benutzen, um etwas in unserer Wirklichkeit zu bewegen, einer lustvollen Idee dann eine Form zu geben. Sie einfach umsetzen, oder zumindest damit zu beginnen. Somit geben wir diese gelöste Lustkraft ein in eine Form in unserer Wirklichkeit. Wir beginnen z.B. ein leckeres Essen zu bereiten, egal wie und was, eine Dose mit Ravioli geht auch.

Wenn dann die eingegebene Lustkraft uns dann zum Essen auf den Tisch verholfen hat, tja dann, dann wird es noch viel schöner, noch lustvoller!

Jetzt werden wir diese formhafte Lust in uns als Form der Wirklichkeit aufnehmen! In unserem Fall die Raviolis essen und zwar mit all unseren Sinnen, diese manifestierte Lust in uns aufnehmen, diese Kraft uns zu eigen machen. Das nennen wir dann himmlischen Genuß! Aus dieser aufgenommenen Lust wird dann eine freie pure gelöste Lust in unserem ganzen Körper! Wir fühlen es mit allen Sinnen. Es ist soetwas wie Extase, Erfüllung in unserem Körper, jetzt wird es wieder sehr körperlich! Grins! Purer Rausch aller Sinne! Aber so kann man es wirklich erfahren!

Und das Schönste ist, man muss wieder nichts dafür können, aber so gar nichts! Ist schon alles durch unsere Geburt in uns drin. Wow!!! Welche Geschenke! Kostenlos, just for free, nur hier rufen und lebendig sein, annehmen und bewegen, mehr nicht!

Durch diese gelöste Lust in uns, die wir uns selbst erschaffen und die nur für uns ist, sind wir uns ganz nah und berauschen uns selbst am Leben, an der Liebe zur Welt, an unserer Welt, an uns.

Daher hilft nur eins Lust! Macht was, lebt dieses Wunder, erfahren und fühlen, gestalten und genießen.

Lust ist eine wahnsinnige Kraft.

Aber ehrlich, wie oft macht man Dinge, zu denen man nicht mal ansatzweise Lust hat, aber warum?

Dazu vielleicht mehr im nächsten Text? Oder mehr zur Meditation, aber dies war Meditation, lustvolle Meditation!

Ich wünsche allen Menschen einen wundervollen Neumond und eine lustvolle Zeit!

Bis bald