Koerperharmonie's Blog

Warum Lust unser Ausgangspunkt ist, für alles, ja pure Lust.Oder was ist Kama-Bindu!?

14. November 2009 · Kommentar schreiben

Da bin ich wieder, oder nochmal,

tja ich habe so wirklich Lust, Lust auf den Artikel zur Lust.

Fangen wir erst einmal mit den Begriffen Kama und Bindu an.

Kama ist im Sanskrit der Begriff für Lust, aber leider im Europäischen als körperliche Lust reduziert, Kama ist aber auch der Liebesgott, so wie unser Amor (griechischer Liebesgott) .

Bindu ist ein Punkt, der Begriff für einen Punkt im Sanskrit.

Frei übersetzt bedeutet Kama Bindu, ein Lustpunkt, oder der Lustpunkt, dieser liegt körperlich auf verschiedenen Ebenen, davon später. Denn dies wäre ein spezieller Erfahrungswirklichkeitsweg in einer Meditation.

Doch was nutzt diese Definition, nichts! Gar nichts! Ist aber auch nicht schlimm, denn die Definition gibt uns einen Wink, sogesagt leitet uns Armorspfeil! Wir müssen diesen Pfeil nur spüren und zwar in uns, in unserem Körper, nur dort. Das Bild von Kama/Amor und dem Punkt ist wunderschön und enthält so viel! Einfach mal hinfühlen und hinschauen, es wird sich für uns einfach offenbaren!

Aber erst einmal weiter mit der Lust. Oder wo können wir die Lust treffen oder erfahren?

Was treibt uns denn so an? Was bewegt uns? Werden wir angetrieben oder bewegt und wenn durch was oder wen?

Ehrlich, mal eine ganz konkrete Frage, wer hat schon einmal Lust empfunden, wirklich gespürt?

Wohl am ehesten in seiner Sexualität, Achtung dies wird kein Beitrag über Sexualität!

Doch Sexualität ist eine wahre Giganten-Kraft, ein mächtiges Gefühl, eben gigantisch, wir haben sie nur nicht mehr integiriert. Wäre bestimmt einmal interessant darüber in sich zu fühlen.

Doch was ist dann unsere persönliche Lust? Wie fühlt sich unsere Lust an, kann jeder sie erfahren?

Lust ist so etwas Leichtes, ein wahnsinniger Motor, eben diese Gigantenkraft. Lust ist die bewegende Kraft, die wirkliche Kraft zu bewegen und zu erschaffen, Materie zu bewegen.

Lust ist das Sehnen, das sich Sehnen in diesem Lustgefühl zu bleiben. So leicht und kraftvoll.

Also stellen wir fest Lust ist ein Gefühl, unser Gefühl für eine unserer Kräfte in uns und außerhalb!

„Aber Feststellen wird nichts nutzen, nichts, aber auch gar nichts, denn Lust muss man spüren, fühlen, in sich strömen lassen!“

Wenn schon einmal der erste Anfang gemacht ist, dass man Lust für irgendetwas empfindet und zwar schon bei dem Gedanken daran, der bloßen Idee von etwas, ja dann wird man so richtig lebendig!

Wirklich egal für was man Lust empfindet, Essen, Trinken, Waldspaziergang, Musik, Hecke schneiden, Meditation, einen Menschen berühren,“Probleme“ lösen … also egal für was. So beginnt es immer!

Und dann, was kommt dann?

Wenn diese Kraft der Lust dann lebendig wird, dann ist die Kraft der Lust  gelöst, frei, frei zu irgendetwas zu werden.

Was wir dann mit dieser gelösten Lust anfangen ist unsere Freiheit, da sind wir ganz frei, manchmal aber dennoch blockiert, aus vielen Gründen, aber davon vielleicht ein anderes Mal.

Diese gelöste Lustkraft können wir dann benutzen, um etwas in unserer Wirklichkeit zu bewegen, einer lustvollen Idee dann eine Form zu geben. Sie einfach umsetzen, oder zumindest damit zu beginnen. Somit geben wir diese gelöste Lustkraft ein in eine Form in unserer Wirklichkeit. Wir beginnen z.B. ein leckeres Essen zu bereiten, egal wie und was, eine Dose mit Ravioli geht auch.

Wenn dann die eingegebene Lustkraft uns dann zum Essen auf den Tisch verholfen hat, tja dann, dann wird es noch viel schöner, noch lustvoller!

Jetzt werden wir diese formhafte Lust in uns als Form der Wirklichkeit aufnehmen! In unserem Fall die Raviolis essen und zwar mit all unseren Sinnen, diese manifestierte Lust in uns aufnehmen, diese Kraft uns zu eigen machen. Das nennen wir dann himmlischen Genuß! Aus dieser aufgenommenen Lust wird dann eine freie pure gelöste Lust in unserem ganzen Körper! Wir fühlen es mit allen Sinnen. Es ist soetwas wie Extase, Erfüllung in unserem Körper, jetzt wird es wieder sehr körperlich! Grins! Purer Rausch aller Sinne! Aber so kann man es wirklich erfahren!

Und das Schönste ist, man muss wieder nichts dafür können, aber so gar nichts! Ist schon alles durch unsere Geburt in uns drin. Wow!!! Welche Geschenke! Kostenlos, just for free, nur hier rufen und lebendig sein, annehmen und bewegen, mehr nicht!

Durch diese gelöste Lust in uns, die wir uns selbst erschaffen und die nur für uns ist, sind wir uns ganz nah und berauschen uns selbst am Leben, an der Liebe zur Welt, an unserer Welt, an uns.

Daher hilft nur eins Lust! Macht was, lebt dieses Wunder, erfahren und fühlen, gestalten und genießen.

Lust ist eine wahnsinnige Kraft.

Aber ehrlich, wie oft macht man Dinge, zu denen man nicht mal ansatzweise Lust hat, aber warum?

Dazu vielleicht mehr im nächsten Text? Oder mehr zur Meditation, aber dies war Meditation, lustvolle Meditation!

Ich wünsche allen Menschen einen wundervollen Neumond und eine lustvolle Zeit!

Bis bald

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Warum Meditation nicht entspannend ist und es auf gar keinen Fall um Entspannung geht!

15. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Ein Hallo an alle Menschen da draußen, oder hier drinnen, bei mir, ich bei Euch…??

Tja, da ist es wieder das Thema, dieses eigenartige Thema, Meditation.

Diesmal ist es mir ein ganz besonderes Anliegen ein wenig zur Entspannung beizutragen, ein wenig, noch ein wenig mehr, oder doch nicht?

Wer möchte das nicht entspannt sein, so voll relaxed, so ganz und gar entspannt.

Doch wie fühlt sich das an, Entspannung?

Ich möchte jetzt nicht auf dem Weg der Tiefenmuskelentspannung laufen , auch wenn ich das als zertifizierter Tiefenm uskelentspannung-Trainer anbieten könnte. Macht ja auch Spaß, erst mal bewußt in den Körper zu gelangen, überhaupt den Körper zu spüren, mal wieder ganz zu spüren.

Doch zurück zur Meditation. Nachdem ich im vorherigen Artikel auf die Meditationshaltung einging, einfach bequem und angenehm, ob Liegen oder Sitzen. So sind wir dann zum Start, zu was auch immer, schon mal in einer bequemen Position.

Ist das schon Entspannung, wollen wir überhaupt entspannen?!

Wie fühlt sich denn Verspannung an? Gibt es überhaupt Verspannung, gibt es entspannen und wann? Oder auch wozu!?

Mein Lehrer sagte mal: “ Wir sind alle verhockt, wir hängen irgendwie!“

Ja und das habe ich überhaupt nicht verstanden, aber so mit Anlauf überhaupt nicht. Wie meinte der das denn? Ich hatte nämlich sehr starke Rückenschmerzen und fühlte mich voll verspannt! Meine Rückenschmerzen wollte ich ,,weg haben“. Ja das war es, ich wollte keine Rückenschmerzen! Aber kamen die aus der Verspannung?

Heute habe ich schon ein wenig begonnen hinzuschauen, ein wenig, nur ein wenig. Bei mir war es eher der Krampf! Das Hängen meines Körpers, das Nicht Aufrechte!

Was soll das denn jetzt denkt ihr und was hat das mit Meditation zu tun?

Genau das ist es!

Meditation ist der Weg zu Deiner Kraft, zur Aufrichtung! Was Dir in der Meditation begegnet und wiederfährt, mit dem Du berührt wirst, mit dem Du berührst ist Kraft, pure Kraft. Auch die Stille, die Leere, die Harmonie, alles Kräfte, um uns herum, überall!

Die Physik kommt langsam dahinter, experimentell und besonders wichtig, messbar! Ehrlich, die Kräfte im absoluten Vakuum, im Nichts, in der Leere, der sogenannten Nullpunkt-Energie. Einfach mal im Internet nachschauen, sehr interessant. Aber mit der Meditation wirst Du diese Null-Punkt-Energie erfahren und zwar auf Deine Art, ganz für Dich.

Ganze Universen sind daraus erschaffen, alles. Wow, aus dem Nichts?! Ja genau aus der Weite, aus Akasha, wie es die Ayur-Veden nannten und glaube nicht, dass es da nicht noch tiefer ginge, noch viel tiefer, oder näher, weiter, schneller!?

Daher ist Meditation nicht entpannend, weil Entspannung ein Konzept in der Kraftlosigkeit ist. Oh, das klingt blöd, ist aber gar nicht so gemeint. Denn wenn man keine Kraft hat, ist man kraftlos, nicht schlimm, dann schau hin, wo Du die Kraft herbekommst, wie Du sie einladen kannst in Deinen Körper, Damit Du Dich aufrichten kannst.

Der Krampf in allen von uns, das was wir so oft als Verspannung bezeichnen ist ein Krampf im Körper, im Geist, in den Muskeln,…!

Meditation ist das Leben und die unendlichen Wege zur Kraft!

Was wir oftmals als Entspanung empfinden ist die Ruhe aus der Kraft, die Gelassenheit aus dem Bewußtsein der eigenen Kraft, der eigenen Stärke. Dies ist dann das Bild der Stille im Mittelpunkt, im Auge des Orkans! Das ist das genaue Gegenteil von Entspannung, das ist Spannung und Kraft im ganzen Körper.

Das was wir brauchen ist mehr Kraft, um den Kräften in der Welt zu begegnen, um dann nicht zu verkrampfen, um in der Harmonie zu bleiben, in unserer eigenen, um mit Kraft alles zu durchdringen, alles zu erfahren!

Daher ist das ganze Leben Kraft und Meditation ist Leben!

So genug für heute, lang genug.

Daher: die Kraft sei mit Euch, kommt mir bekannt vor. Grins!

und das nächste Mal geht es um : Warum Lust unser Ausgangspunkt ist, für alles, ja pure Lust.Oder was ist Kama-Bindu!?

Bis bald

Michael

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Was Meditation nicht ist!?

4. Oktober 2009 · Kommentar schreiben

Tja, jetzt habe ich einen Blog, einen Raum mich auszudrücken, eine Plattform mich auszutauschen.

Wer bin ich , dass ich so etwas: “ Was Meditation nicht ist“  ,schreibe ?

Was ist mein Anliegen, mein Wunsch, warum mache ich dies alles, was soll das bringen? Vorher hatte ich doch auch keinen Blog.

Ehrlich, ich weiß es nicht genau, ich habe da nur so eine Ahnung, so ein Sehnen.

Mein Beruf ist Schamane und Meditationslehrer, gepaart mit der Ausbildung zum Ayurveda-Masseur, mit all diesen Kräften begleite ich Menschen komplementär, ergänzend.

Wer sind denn die Menschen die ich so begleite?

Vor allem Menschen am „Rande“ der Gesellschaft, angezogen werde ich dabei von den Gebieten Demenz, Krebsformen, Autoimmunkrankheiten, Koma-Patienten und Sterbebegleitung.

Gerade die Meditation und zwar eine Meditation die alle Kulturen und Wesen und Alles mit einschließt lehre ich als Meditationslehrer. Die Meditation ist das ganze Leben, mein ganzes Leben, immer, fortwährend.

Aber was ist Meditation nicht?

In meinen Gruppen fragen die Menschen, die sich bewußt beginnen auf das Leben, auf die Meditation einzulassen, was ist denn Meditation, was muss ich denn dafür können?

Nichts! Gar nichts! Nur atmen und lebendig sein,ein wenig  Lust verspüren!

Doch dann!? Was muss ich denn dann tun um zu meditieren?

Dies ist scheinbar ganz einfach, oder doch nicht? Wer weiß es schon, Erfahrung ja, Wissen, wirklich?

Deshalb gebe ich eher eine Perspektive:

Was Meditation nicht ist!

Auf keinen Fall gerade sitzen müssen!Überhaupt muss man nicht sitzen, oder liegen, oder stehen. Warum auch?

Auf gar keinen Fall irgendetwas erzwingen wollen! „Aber ich will doch etwas erreichen.“ Was denn?

Meditation ist auch kein Muss, kein Krampf! „Aber man muss doch üben?“ Ja und nein.

Meditation ist auch nicht das Abstellen der Gedanken! Warum soll man etwas entfernen oder zerstören, was in einem ist? „Aber meine Gedanken ziehen mich weg, lenken mich ab“ Ja das ist immer so, so fängt es an!

Meditation ist auch kein Kampf gegen die eigenen Kräfte im Körper! „Aber einige Dinge will ich so nicht, meine innere Unruhe stört mich!“

Meditation ist auch nicht entspannen und ausruhen! Ja jetzt wird es sehr spannend, oder? „Aber ich will doch entspannt und ruhig sein!“ Wirklich, ist das wirklich das wonach wir uns sehnen?


Wirklich ehrlich, ohne wenn und aber, Meditation ist pure Schönheit, ist das Ganze, ist schon alles, kann schon jeder, von Geburt an! Ganz ehrlich, erfahrbar und erlebbar!

Freue mich über rege Resonaz und mein nächster Blog wird geprägt sein von:

Warum Meditation nicht entpannend ist und es auf gar keinen Fall um Entspannung geht!

Also bis zum nächsten Mal und genießt den Vollmond.

Grüße

Michael

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